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    Schwerpunkte der Verhandlungen Putins mit Zapatero

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    MOSKAU, 08. Februar (RIA Novosti). Der internationale Teil der Verhandlungen Wladimir Putins und Jose Luiz Rodriguez Zapateros am 9. Februar in Madrid wird den Beziehungen Russlands mit der Europäischen Union und der NATO sowie der Situation im Nahen Osten, im Irak und um den Iran gewidmet.

    Das teilte Sergej Prichodko, Assistent des russischen Präsidenten, der RIA Novosti mit und betonte, dass Russland und Spanien ein einheitliches Herangehen an die Lösung dieser regionalen Probleme haben.

    "Obwohl Spanien nicht direkt an der Entschärfung der Krise um das iranische Nukleardossier teilnimmt, ist es für uns interessant, seine qualifizierte Meinung zu hören. Außerdem halten wir angesichts des bedeutenden Potentials Madrids im Bereich der Atomenergiewirtschaft eine aktive Teilnahme Spaniens am Prozess der Festigung der internationalen Energiesicherheit für wichtig", sagte er.

    Prichodko hob hervor, dass Russland und Spanien in der internationalen Arena bei der Beilegung regionaler Konflikte, im Kampf gegen die verschiedenen Erscheinungsformen eines aggressiven Nationalismus und Separatismus konstruktiv zusammenwirken.

    In diesem Zusammenhang betonte ein ranghoher Sprecher in der russischen Führung, dass man in Moskau ernsthaft darüber beunruhigt ist, was in Libanon geschehe. "Die extremen Islamisten nahmen die Veröffentlichung der Karikaturen des Propheten Mohammed in der westlichen Presse als Vorwand, um die Situation in Libanon anzuheizen, die sich nach dem Hariris Tod gerade wieder zu stabilisieren begann", sagte er.

    Sergej Prichodko teilte auch mit, dass Putin und Zapatero über das Zusammenwirken zwischen den beiden Ländern im EU- und OSZE-Rahmen sprechen werden. "Da die Beziehungen Spaniens mit Ländern Lateinamerikas traditionell stabil sind, ist für uns die Meinung der spanischen Führung über die dortigen Prozesse interessant", sagte er.

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