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    Zentralasiatisches Zentrum für Drogenbekämpfung wird gebildet

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    TASCHKENT, 08. Februar (RIA Novosti). Um den Kampf gegen Drogenhandel und -schmuggel zu verstärken, gründen mittelasiatische Staaten, Aserbaidschan und Russland gemeinsam mit der UNO ein Zentralasiatisches Zentrum für Drogenbekämpfung. Es wird seinen Sitz in Astana (Kasachstan) haben.

    Die Gründung des Zentrums wurde von den Staaten beschlossen, die am Memorandum über gegenseitiges Verständnis und Zusammenarbeit im Bereich der Kontrolle über die illegale Produktion, den Handel und Konsum von Rauschgiften, psychotropen Substanzen und Präkursoren beteiligt sind.

    Das Memorandum vereinigt fünf zentralasiatische Staaten (Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan, Turkmenien und Usbekistan) sowie Russland, Aserbaidschan und das Büro der Vereinten Nationen für Drogen-

    und Verbrechensbekämpfung (UNODC).

    Die Initiative zur Gründung des Zentrums war im Oktober 2002 vom usbekischen Präsidenten Islam Karimow ausgegangen, als er UNO-Generalsekretär Kofi Annan in Usbekistan empfing.