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    Republikanische Partei Georgiens schließt militärische Lösung in Südossetien aus

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    TIFLIS, 08. Februar (RIA Novosti). Eines der führenden Mitglieder der Republikanischen Partei Georgiens, der Abgeordnete der oppositionellen Parlamentsfraktion "Demokratische Front" Dawid Berdsenischwili, hat die Möglichkeit einer Lösung des georgisch-ossetischen Konfliktes auf militärischem Wege ausgeschlossen.

    "Wir lehnen die Möglichkeit einer militärischen Lösung des südossetischen Problems entschieden ab, denn wir betrachten alle Unterstellungen hinsichtlich einer Invasion der georgischen Streitkräfte in das von Eduard Kokoity kontrollierte Territorium als unangebracht", zitiert die Agentur "Novosti-Grusia" Berdsenischwili.

    Als "unseriös" bezeichnete der Abgeordnete die Äußerungen der Vertreter von Zchinwali, denen zufolge Südossetien im Falle eines Angriffs von Georgien die benachbarten Nordkaukasus-Republiken um Hilfe bitten würde.

    "Die georgisch-ossetischen Beziehungen können unter minimaler Beteiligung des russischen Faktors an diesem Prozess und bei einem intensiveren Dialog zwischen den Georgiern und den Osseten geregelt werden", sagte Berdsenischwili.

    "Wir sind für einen politischen Dialog zwischen der georgischen Führung und der Führung der nicht anerkannten Republiken, und wir sind zuversichtlich, dass die Probleme gelöst werden können, wenn alle Seiten guten Willen an den Tag legen", so der Parlamentarier.

    Wie der Präsident der nicht anerkannten Republik, Eduard Kokoity, auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Moskau erklärte, ist Südossetien im Falle einer Aggression bereit, "die benachbarten Nordkaukasus-Republiken um Hilfe zu ersuchen".

    Danach gefragt, um welche Republiken es sich handele, sagte Kokoity: "Der größte Teil des ossetischen Volkes lebt in Nordossetien, und unsere Freunde aus Nordossetien würden uns nicht im Stich lassen."

    Kokoity teilte mit, dass es Beistandsvereinbarungen mit Abchasien und Transnistrien gebe.

    Südossetien sei bereit, den Kräften, die versuchen, den georgisch-ossetischen Konflikt nach militärischen Methoden zu lösen, eine Abfuhr zu erteilen, sagte Kokoity.

    Der südossetische Präsident bemerkte zugleich, es gebe keine Alternative zur friedlichen Regelung. Er sei zuversichtlich, dass es gelingen wird, Tiflis zu überzeugen, sich an den Verhandlungstisch zu setzen.

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