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    Abchasische Abgeordnete fordern Absetzung des georgischen Chefunterhändlers

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    TIFLIS, 14. Februar (RIA Novosti). Die Abgeordneten der nicht anerkannten Republik Abchasien fordern, den für Konfliktlösung zuständigen georgischen Staatsminister Georgi Chaindrawa von der Leitung der georgisch-abchasischen Verhandlungen zu entbinden. Das berichtet die Agentur "Novosti-Grusia" unter Berufung auf "Apsnypress".

    Eine Gruppe von Abgeordneten der abchasischen Volksversammlung äußert ihre Empörung über die von der georgischen Fernsehgesellschaft "Rustawi-2" live ausgestrahlte Rede des georgischen Staatsministers Chaindrawa, der "den georgisch-abchasischen Konflikt verkehrt dargestellt und das Volk, den Staat und die Führung von Abchasien sowie die politische Staatsordnung der Russischen Föderation und deren Friedenstruppe beleidigt hat".

    In einer Erklärung der Abgeordnetengruppe wird die Führung aufgefordert, "den Erklärungen und der Position des Staatsministers Georgiens, Georgi Chaindrawa, insgesamt, der die Ehre und Würde des Volkes, des Präsidenten und des Staates der souveränen Republik Abchasien beleidigt hat, eine adäquate politische Einschätzung zu geben und notwendige Maßnahmen zum Entzug der Vollmachten des georgischen Staatsministers bei den Verhandlungen über die Beilegung des georgisch-abchasischen Konfliktes zu ergreifen".

    "Chaindrawa hat erklärt, dass die georgische Seite einen aktiven Dialog, darunter auch hinter den Kulissen, mit allen gesellschaftlichen Kräften Abchasiens über die Wiederherstellung der territorialen Integrität Georgiens führt. Mehr noch, er hat den Staatschef Abchasiens, Sergej Bagapsch, faktisch als progeorgisch orientierten Politiker dargestellt, der eine geheime Verschwörung mit der georgischen Seite eingegangen sei, um die revanchistischen Pläne gegenüber Abchasien umzusetzen", heißt es in der Erklärung.

    Das Dokument enthält die Unterschriften der Abgeordneten Temur Atschugba, Wladimir Aschchazawa, Aslan Barziz, Marina Barziz, Wjatscheslaw Wardania, Emma Gamissonia und Batal Chagusch.

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