02:33 20 August 2017
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    Russland und Frankreich für Verbot der Produktion von waffenfähigem Spaltmaterial

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    MOSKAU, 14. Februar (RIA Novosti). Russland und Frankreich haben sich für die schnellstmögliche Aufnahme von Verhandlungen über das Verbot der Produktion von waffenfähigem Spaltmaterial im Rahmen der Abrüstungskonferenz ausgesprochen.

    "Russland und Frankreich bekunden auch ihre Treue zum gültigen Moratorium in diesem Bereich", heißt es in einer am Dienstag nach einem Besuch des französischen Ministerpräsidenten Dominique de Villepin in Moskau angenommenen Erklärung zu Problemen der Nutzung der Atomkraft.

    Die Seiten rufen alle Staaten zur Zusammenarbeit "im Kampf gegen die Gefahr des nuklearen und radiologischen Terrorismus" auf. "Das Nonproliferation-Regime bleibt der Eckpfeiler im System der multilateralen Sicherheit", heißt es in dem Papier.

    Russland und Frankreich rufen ferner alle Staaten auf, ihre Verpflichtungen aus dem Atomwaffensperrvertrag und dem Abkommen mit der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) über Garantien zu erfüllen wie auch effiziente Maßnahmen zur Verhinderung des illegalen Handels mit Nukleartechnik, Technologien und Material auszuarbeiten.

    In diesem Kontext unterstützten Russland und Frankreich die Tätigkeit des Ausschusses 1540 des UN-Sicherheitsrates und verwiesen auf die große Bedeutung der umfassenden Erfüllung der Resolution 1540 des UN-Sicherheitsrates durch alle UNO-Mitgliedsländer.

    Die Abrüstungskonferenz ist das einzige ständige multilaterale Verhandlungsforum auf dem Gebiet der Abrüstung und Rüstungskontrolle. Zur Konferenz gehören 65 Länder, darunter alle fünf Nuklearmächte.

    Zudem zählt die Konferenz mehr als 50 Beobachter. Laut Beschlüssen der UN-Vollversammlung besteht das Hauptziel der Konferenz darin, Verhandlungen zur Ausarbeitung multilateraler Verhandlungen zu verschiedenen Aspekten der Begrenzung und Reduzierung von Waffen durchzuführen.