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    Noch ungelöste Probleme der Stationierung der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol

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    KIEW, 14. Februar (RIA Novosti). Zwischen Russland und der Ukraine gibt es noch viele offene Probleme, die die Stationierung der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol betreffen. Das sagte der stellvertretende Außenminister Russlands Grigori Karassin am Dienstag, nach Abschluss seiner Verhandlungen mit dem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Ogrysko.

    "Es gibt bei uns Differenzen in Fragen der Nutzung nautischer und hydrographischer Objekte, im militärpolitischen Bereich sowie Dutzende von anderen Fragen", so Karassin.

    Die Ukraine sei über das Herangehen der russischen Seite an die Lösung dieser Probleme in Kenntnis gesetzt worden, nun könnten beide Seiten gegenseitig annehmbare Lösungen finden, sagte der russische Diplomat.

    Danach gefragt, ob der Vorschlag von Kiew zu einer Erhöhung der Miete für die russische Schwarzmeerflotte auf der Krim einen Schritt zur Kündigung des "Großvertrages" von 1997 bedeuten würde, sagte Karassin: "Wir wollen nicht, dass es dazu kommt."

    Der stellvertretende Außenminister äußerte die Hoffnung, dass die Diplomaten beider Seiten vernünftig genug sind, um alle strittigen Fragen zu bereinigen. "Der Großvertrag hat neuen Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine, die beide Länder sehr hoch schätzen sollten, den Weg geebnet. Russland schätzt sie sehr. Ich hoffe, dass auch die Ukraine dasselbe tun wird", so Karassin.

    "Ich möchte mit unserer Einsicht dafür rechnen, dass die Schwarzmeerflotte Russlands in Sewastopol die Basis für stabile Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern bilden wird", betonte der Vizeaußenminister.

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