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    Russland und Iran setzen Verhandlungen in Moskau fort

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    BUSHEHR, 26. Februar (RIA Novosti). Russland und Iran sind übereingekommen, die Verhandlungen über das iranische Nuklearprogramm schon demnächst in Moskau fortzusetzen, hat der Leiter der russischen Atomenergiebehörde, Sergej Kirijenko, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem iranischen Vize-Präsidenten Gholam Reza Agazadeh im Kernkraftwerk Bushehr erklärt.

    Die Frage des iranischen Atom-Dossiers, meinte Sergej Kirijenko, müsse im Rahmen der IAEO gelöst werden, und Russland werde sich bei der bevorstehenden Sitzung des Gouverneursrats am 6. März gemäß dieser Position verhalten. "Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, damit es dazu kommt", betonte er.

    Von iranischer Seite ist bekannt gegeben worden, dass Russland und Iran die Schaffung eines Gemeinschaftsunternehmens zur Urananreicherung in Russland vereinbart hätten.

    Außerdem hat Sergej Kirijenko zugesichert, dass Russland die Kernbrennstoffe für das im Bau befindliche AKW Bushehr fristgerecht zur Betriebsaufnahme liefert. Wegen der Lieferungen werde es in Bushehr zu keinen Verzögerungen kommen.

    Iran habe bei den Gesprächen angekündigt, dass er den Bau von zwei weiteren Atomkraftwerken ausschreiben werde und auf eine Bewerbung Russlands am Tender hoffe.