01:29 22 August 2018
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    Außenministerium plädiert für Ressort "Landsleute im Ausland"

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    MOSKAU, 26. Februar (RIA Novosti). Nach Ansicht Eleonora Mitrofanowas, Leiterin des Russischen Zentrums für internationale und kulturelle Zusammenarbeit mit dem Ausland beim Außenministerium Russlands (Rossarubeschzentr) sei die Notwendigkeit herangereift, ein Ressort zu schaffen, das sich mit Problemen der Russen im Ausland und den Immigrationsproblemen zugleich beschäftigen würde. Das sagte sie am Freitag bei einer Pressekonferenz in Moskau.

    Wenn das Außenministerium für Fragen der Landsleute und das Innenministerium nur für die Immigration zuständig ist, sagte sie, "ist das eine Situation, in der man sich zwischen zwei Stühlen wiederfinden kann".

    Die Leiterin von Russarubeschzentr berichtete auch darüber, dass die russischsprachige Bevölkerung die mittelasiatischen Republiken der Ex-UdSSR zügig verlasse. "Die Russen reisen aus Mittelasien aus, besonders aus Turkmenien und Tadschikistan", sagte Mitrofanowa. Zugleich sinke die Zahl der russischsprachigen Immigranten aus Kasachstan.

    Zur Lage der russischsprachigen Bürger in Lettland meinte sie: "Es wäre es nicht richtig von Russland, in Lettland etwas gewaltsam zu unternehmen".