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    Zusammenstöße von Opposition und Polizei bei Protestmeeting in Alma-Ata

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    ASTANA, 26. Februar (RIA Novosti). In den Mittags stunden nach Ortszeit ist es bei der Protestaktion gegen die Ermordung des Oppositionspolitikers Altynbek Sarsenbajew in Alma-Ata zu Zusammenstößen zwischen Oppositionellen und Polizei gekommen, nachdem letztere versucht hatten, Gewalt einzusetzen.

    Wie die Pressestelle der Bewegung "Für ein gerechtes Kasachstan" mitgeteilt hat, seien die Protestanten vom Walichanow-Platz in Richtung Stadtzentrum gezogen, als sie von der Polizei gewaltsam aufgehalten wurden. Sie hätten die Sperren jedoch durchbrochen und seien zum Platz der Republik vorgedrungen. Vor dem Amtssitz des Bürgermeisters hätten unterdessen 400 bis 500 Sondereinsatzkräfte der Polizei Stellung bezogen.

    Von der oppositionellen Bewegung wird behauptet, dass inzwischen erste Provokateure festgestellt worden seien, um das friedliche Meeting zu sprengen.

    Die Protestaktion, zu der sich mehrere Tausend Demonstranten eingefunden hätten, darunter auch aus anderen Landesteilen, gehe inzwischen dem Ende entgegen.

    Die von den Behörden genehmigte Veranstaltung sollte ursprünglich an dem abgelegenen Walichanow-Platz stattfinden. Bereits am vergangenen Sonnabend hatte der stellvertretende Bürgermeister darauf verwiesen, dass das Stadtparlament im Sommer des Vorjahres entschieden hatte, dass Zentrum von Alma-Ata von Veranstaltungen nichtstaatlichen Charakters freizuhalten.

    Bei Verstößen gegen die Auflagen sind Ordnungsstrafen in Höhe von 50 Minimallöhnen oder Ordnungshaft von 15 Tagen vorgesehen. Im schweren Fall wird die Teilnahme an nicht genehmigten Veranstaltungen mit einer Geldbuße von 1000 Minimallöhnen oder einer Haftstrafe von einem Jahr bestraft.

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