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    Irans Außenminister: Konditionen für russisch-iranisches Joint Venture werden noch erörtert

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    TOKIO, 28. Februar (RIA Novosti). Nach den Worten von Irans Außenminister Manouchehr Mottaki werden derzeit "der Ort, die Konditionen und die Dauer der Arbeit eines russisch-iranischen Joint Ventures festgelegt", das Nuklearbrennstoff für Iran auf russischem Territorium produzieren wird.

    Wie er bei einem Treffen mit Japans Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie, Toshihiro Nikai, am Dienstag betonte, führe sein Land ausschließlich friedliche Nuklearforschungen im Interesse einer preisgünstigen Stromerzeugung durch. "Wir haben nicht vor, Atomwaffen zu produzieren", betonte er.

    Der japanische Minister verwies seinerseits darauf, dass Teheran das Vertrauen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO und der gesamten internationalen Völkergemeinschaft brauche. Mottaki erwiderte, Iran wäre bereit, die zivilen Ziele seines Nuklearprogramms zu bestätigen.

    Bei einem Treffen mit Japans Außenamtschef Taro Aso am Montag hatte Mottaki betont, sein Land sei "berechtigt, Atomenergie für friedliche Zwecke zu nutzen" und werde "keine Apartheidpolitik im nuklearen Bereich" dulden.

    Minister Aso rief Iran auf, Russlands Angebot über die Gründung eines Joint Ventures "eine kluge und positive Antwort zu geben". Japan "möchte Iran nicht in der Isolation sehen", so der Außenamtschef Japans.

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