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    Pressethemen vom Dienstag, dem 28. Februar 2006

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    MOSKAU, 28. Februar (RIA Novosti)

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    "Wedomosti" (www.vedomosti.ru)

    - In Russlands Regierung wird ein Stab unter Leitung vom 1. Vizepremier Dmitri Medwedew zur Bekämpfung der Vogelgrippe gebildet. Wo kommt diese furchtbare Seuche her und was ist mit einer anderen Infektion - Rinderwahnsinn bzw. BSE - geschehen? Kommentar der Professorin Olga Romanowa von der Staatlichen Hochschule für Wirtschaft.

    - Russlands Gaslieferungen nach Europa werden in letzter Zeit Diskussionsgegenstand in wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Kreisen Russlands sowie Ost- und Westeuropas. Russland hat eine gewisse Machtposition auf dem europäischen Erdgasmarkt, weil es im Unterschied zu Öl keinen globalen Gasmarkt gibt. Dabei sind die Lieferanten und die Abnehmer recht fest aneinander gebunden. Ein Kommentar von Oleg Ejsmont, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Systemanalyse der Russischen Wissenschaftsakademie und Lehrer der Russischen Wirtschaftsschule.

    - Die Krise um Irans Nuklearprogramm ist eher ein Symptom als die Krankheit selbst. Natürlich wirken die Nuklearprogramme Irans suspekt: Ein Land, das keine ausreichenden Uranvorräte hat, will ein umfangreiches Urananreicherungsprogramm realisieren. In Wirklichkeit aber liegt das reale Problem viel tiefer. Ein Kommentar von Iwan Safrantschuk, Direktor der Moskauer Vertretung der internationalen nichtstaatlichen Organisation "Zentrum für Verteidigungsinformation".

    "Wremja Nowostej" (www.vremya.ru)

    - Bildungs- und Forschungsminister Andrej Furssenko über Pläne zur Realisierung des nationalen Projekts "Bildungswesen". Ein Interview.

    - Daniil Dondurej, Chefredakteur der Zeitschrift "Iskusstwo Kino" (Kinokunst) und Mitglied des Präsidiums des Rates für Kultur und Kunst beim Präsidenten Russlands: Das intellektuelle Klima im Lande verschlechtert sich ständig. Russland braucht eine NÖP in der Kultur.

    "Iswestija" (www.izvestia.ru)

    - Osama bin Laden hätte heute in mehreren islamischen Ländern gute Chancen, die Wahlen eines Staatschefs zu gewinnen. Ein Kommentar von Alexander Ignatenko, Präsident des Instituts für Religion und Politik sowie Mitglied der Gesellschaftskammer Russlands.

    "Kommersant" (www.kommersant.ru)

    - Ein Paket von Änderungen zu den Gesetzen über die Korruptionsbekämpfung im Rechtsschutzsystem und in den Gerichten, das von Dmitri Kosak, Präsidentenbeauftragter im Föderationsbezirk Süd, vorbereitet wurde, ist bereits vom Justizminister und vom 1. Vizepremier Dmitri Medwedew gebilligt worden. Mit den Änderungen werden einige Bestimmungen der vorangegangenen Gerichtsreform revidiert, die ebenfalls von Kosak vorbereitet worden war. Indessen zweifeln Experten an der Effektivität der vorgeschlagenen Maßnahmen sowie daran, dass die Gesetzentwurfe überhaupt der Staatsduma zur Diskussion vorgelegt werden.

    Ein Kommentar von Vadim Winogradow, Lehrstuhlleiter der Russischen Rechtsakademie des Justizministeriums Russlands.

    "Nesawissimaja Gaseta" (www.ng.ru)

    - Im Kampf um Macht und Einfluss innerhalb der moslemischen Welt steckt die Gefahr eines globalen Krieges. Saudi-Arabiens Geheimdienste haben am Vortag fünf Al-Qaida-Kämpfer vernichtet, die verdächtigt wurden, die weltgrößte Ölraffinerie anzugreifen. Das teilte das Innenministerium des Landes mit. Dies könnte die größte Al-Qaida-Operation seit dem Dezember 2004 gewesen sein, als die Rebellen das Innenministerium erstürmen wollten. Ein Kommentar von Jewgeni Satanowski, Präsident des Nahost-Instituts.

    - Ein Interview mit Nordkoreas Außenminister Paek Nam Sun zu russisch-nordkoreanischen Beziehungen, Entwicklungsperspektiven von Kontakten Pjöngjangs mit Washington und Tokio und einer Wiederaufnahme der Verhandlungen über das Nuklearproblem Nordkoreas.

    - Die nächste Regierung Israels wird der jetzigen ähneln. Ein Kommentar von Alek Epstein, Professor des Lehrstuhls Soziologie und Politologie der Offenen Universität Israels sowie Experte des Nahost-Instituts.

    "Rossijskaja Gaseta" (www.rg.ru)

    - Ein Interview mit Oleg Wjugin, Leiter der Föderalen Finanzmarktbehörde.

    - Michail Gorbatschow: Ich bleibe ein Anhänger der sozialistischen Idee. Ein Interview.

    - Nikolai Asarow, ehemaliger Regierungschef der Ukraine und Gründer der "Partei der Regionen", zur Situation im Vorfeld der Parlamentswahlen.

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