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    Iranische Delegation kommt am Mittwoch zu Atomverhandlungen nach Moskau

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    MOSKAU, 28. Februar (RIA Novosti). Eine iranische Delegation mit dem Chef des Obersten Rates für nationale Sicherheit Ali Laridschani an der Spitze kommt am Mittwoch, dem 1. März, zur Fortsetzung der Atomverhandlungen nach Moskau.

    Das wurde der RIA Novosti im Pressedienst des russischen Sicherheitsrates mitgeteilt.

    Bei den Verhandlungen geht es um einen Komplex von Fragen, die mit dem iranischen Nuklearprogramm zusammenhängen.

    Das wird die dritte Verhandlungsrunde zur Gründung eines Joint Ventures für Urananreicherung auf dem russischen Territorium sein, das den iranischen Bedarf an Brennstoff für die friedliche Kernenergetik garantiert decken soll. Russland ergriff die Initiative dazu im Rahmen der Bemühungen um die Regelung des Problems um das iranische Nuklearprogramm.

    Wie der russische Außenminister, Sergej Lawrow, am Montag sagte, ist das keine isolierte Idee. Sie ist ein Teil der gemeinsamen Bemühungen um die Regelung des iranischen Nuklearprogramms und eine Komponente eines möglichen Pakets, mit dem sich natürlich alle Mitglieder des Gouverneursrates der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) einverstanden erklären müssen.

    Die erste Verhandlungsrunde fand am 20. Februar im Sicherheitsrat im Kreml statt. Von der russischen Seite beteiligten sich daran der stellvertretende Sekretär des Sicherheitsrates Valentin Sobolew und der stellvertretende Außenminister Sergej Kisljak und von der iranischen Seite der stellvertretende Chef des Obersten Rates für nationale Sicherheit Ali Chosro-Tasch sowie Vertreter des Außenministeriums und der Organisation für Atomenergie.

    Die iranische Delegation bezeichnete die Verhandlungen als positiv und konstruktiv. Aber ungeachtet dieser Bewertung wurden keine konkreten Ergebnisse erzielt. Die Seiten einigten sich darauf, die Erörterung dieser Thematik in Teheran fortzusetzen.

    Für die Beteiligung an der zweiten Verhandlungsrunde flog Rosatom-Chef Sergej Kirijenko (Rosatom - Russische Föderale Agentur für Atomenergie) am 24. Februar in die iranische Hauptstadt. Am 25. und 26. Februar führte er Treffen mit dem Vizepräsidenten Irans und Leiter der Organisation für Atomenergie Gholamreza Aghasadeh durch.

    In der zweiten Verhandlungsrunde wurde eine prinzipielle Vereinbarung über die Gründung eines Joint Ventures für Urananreicherung erzielt.