20:45 24 Juni 2018
SNA Radio
    Politik

    RIA Novosti-Kurznachrichten vom Dienstag, 28. Februar 2006

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 20

    .

    Putin: G8 braucht Aktionsplan gegen Vogelgrippe

    MOSKAU (RIA Novosti). Der russische Staatspräsident Wladimir Putin forderte die G8 auf, einen gemeinsamen Maßnahmenplan gegen die Vogelgrippe zu beschließen, um die Verbreitung der Infektion und eine neue Pandemie der Menschengrippe zu verhindern. "Infektionskrankheiten verursachen jeden dritten Menschentod weltweit, konstatierte Putin in seinem Beitrag, der am Dienstag in der US-Zeitung Wall Street Journal erschien. Experten rechnen in den nächsten Jahren mit einer neuen Grippe-Pandemie, die Millionen Menschen das Leben kosten könne, erinnerte der russische Präsident.

    Russland setzt als G8-Vorsitzland auf Kontinuität

    MOSKAU Februar (RIA Novosti). "Kontinuität und Evolution" lautet das Motto der beginnenden russischen Präsidentschaft bei der G8, schrieb Russlands Staatspräsident Wladimir Putin in seinem Beitrag, der am Dienstag in der US-Zeitung Wall Street Journal erschien. Unter den vorrangigen Themen der G8 für 2006 erwähnte er die globale Energiesicherheit, den Kampf gegen Infektionskrankheiten sowie die Bildung. Außerdem werden die G8-Staaten weitere Anstrengungen zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus und gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen unternehmen, so Putin in seinem Beitrag. Auch Probleme der Umwelt, der Weltwirtschaft, der Finanzen und des Handels werden weiterhin im Blickpunkt der G8 stehen.

    Russisch-türkisches Seemanöver beginnt

    MOSKAU (RIA Novosti). Im Schwarzen Meer hat am Dienstag ein gemeinsames Manöver der russischen und der türkischen Kriegsflotte begonnen. Kriegsschiffe beider Staaten trainieren ihr Zusammenwirken bei Rettung aus Seenot, bei Übergabe von Gütern in voller Fahrt aber auch bei der Durchsuchung von verdächtigen Schiffen. An der eintägigen Übung nehmen russischerseits der Kreuzer Moskwa, das Landungsschiff Asow und zwei Begleitschiffe teil.

    Dänische Hilfsorganisation nimmt Einsatz in Tschetschenien wieder auf

    GROSNY (RIA Novosti). Die Hilfsorganisation "Dänischer Rat für Flüchtlinge" wird in wenigen Tagen ihren Einsatz in Tschetschenien wiederaufnehmen dürfen, versprach der tschetschenische Präsident Alu Alchanow auf einer Pressekonferenz in Moskau. "Die jetzige Situation in Tschetschenien ermöglicht die Wiederaufnahme der Tätigkeit", urteilte er. Die tschetschenische Regierung hatte am 7. Februar dem "Dänischen Rat für Flüchtlinge" die Arbeit in der Kaukasus-Republik untersagt. Als Begründung wurden Sicherheitsbedenken angeführt, weil unter Moslems aufgrund der Mohammed-Karikaturen anti-dänische Stimmungen geherrscht haben.

    Synagogen-Amokläufer beteuert seine Unschuld

    MOSKAU (RIA Novosti). Der 20-jährige Alexander Kopzew, der Anfang Januar ein Blutbad in einer Moskauer Synagoge angerichtet hatte, hat im Gerichtsprozess seine Schuld bestritten, berichtet der Korrespondent der RIA Novosti aus dem Gerichtssaal. Kopzew war am 11. Januar in eine Moskauer Synagoge eingebrochen und hatte neun Menschen mit einem Messer verletzt. Nun droht ihm eine bis zu lebenslängliche Haftstrafe.

    Halleneinsturz: Fahrlässigkeit der Beamten?

    MOSKAU (RIA Novosti). Beim Rätselraten um die Ursache des Einsturzes einer Moskauer Markthalle vom 23. Februar verweisen die Experten unter anderem auf die unzureichende Kontrolle der Aufsichtsbehörden über die Nutzung des Gebäudes. Dies sagte Juri Braschnikow, Departementsdirektor beim russischen Zivilschutzministerium, am Montag. Die Kuppel der Halle war am Donnerstag voriger Woche vermutlich wegen einer großen Schneelast zusammengebrochen und hatte mehrere Dutzend Menschen unter sich begraben.

    IAEO baut Hoffnung auf russisch-iranische Atomgespräche

    MOSKAU (RIA Novosti). Der Vizevorsitzende der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) Tomihiro Taniguchi, hofft, dass bevorstehende russisch-iranische Atomgespräche in Moskau zu einer diplomatischen Beilegung des Streites um das iranische Nuklearprogramm verhelfen werden. "Wir hoffen, dass die Verhandlungen die bestehenden Spannungen entschärfen... Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer diplomatischen Lösung", sagte Taniguchi in einem Interview für RIA Novosti. Eine iranische Delegation kommt am Mittwoch nach Moskau, um über eventuelle Anreicherung iranischen Urans auf russischem Boden zu verhandeln.

    Moskauer Börse: Euro schwach

    MOSKAU (RIA Novosti). Der Euro ist am Dienstag an der Moskauer Interbanken-Devisenbörse (MICEX) um 0,83 Kopeken gesunken. Der Tagesdurchschnitt belief sich bei Today-Verrechnungen auf 33,331 Rubel für einen Euro. Laut Presseamt der MICEX gab es am Dienstag insgesamt 229 Vertragsabschlüsse mit einem Volumen von 11,502 Millionen Euro. Der Tagesdurchschnitt des US-Dollars belief sich am Dienstag bei Tomorrow-Verrechnungen auf 28,1211 Rubel für einen Dollar und somit 0,12 Kopeken weniger als am Vortag. Dem Presseamt zufolge kamen am heutigen Handelstag 89 Dollar-Abschlüsse in Höhe von insgesamt 113,95 Millionen Dollar zustande.

    WEITERE NUTZUNG ODER VERÖFFENTLICHUNG, AUCH AUSZUGSWEISE, NUR MIT QUELLENANGABE GESTATTET

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren