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    Experte rechtfertigt Idee internationaler Nuklearzentren

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    MOSKAU, 28. Februar (RIA Novosti). Der Bau eines Zentrums in Russland, das sich unter IAEO-Kontrolle mit Urananreicherung beschäftigt, wird einen gewichtigen Beitrag zur internationalen Atomsicherheit beisteuern.

    Diese Meinung vertrat Iwan Kamenskich, Vizechef der russischen Atomenergiebehörde (Rosatom), am Dienstag auf einer Konferenz in Moskau.

    Im Mittelpunkt der Konferenz stehen wirksame Systeme zur Gewährleistung der Atomsicherheit.

    Die Initiative, ein solches Nuklearzentrum in Russland zu schaffen, war im Januar 2006 vom russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin ausgegangen, erinnerte Kamenskich. Deren Verwirklichung würde ihm zufolge verhindern, dass Atomtechnologien zur Herstellung von Waffen genutzt werden.

    Viele Staaten der Welt seien jetzt mit dem Problem der stabilen Energieversorgung konfrontiert, konstatierte der Experte. Als Ausweg biete sich der Bau neuer Atomkraftwerke, vor allem in Asien. Mangelnde Energiesicherheit drohe mit politischer Instabilität in einigen Staaten und könne sogar zu militärischer Konfrontation führen, warnte Kamenskich. "Unter diesen Bedingungen fällt uns ein hohes Maß an Verantwortung für die Energiesicherheit und für eine stabile Versorgung mit Energie zu."

    Präsident Wladimir Putin hatte Ende Januar angekündigt, Russland wäre bereit, auf russischem Boden unter Schirmherrschaft der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) ein internationales Zentrum zu errichten, welches atomare Leistungen einschließlich Urananreicherung anbietet. Das Ziel ist es, allen interessierten Staaten den gleichen Zugang zur Atomenergie zu gewähren und zugleich die Einhaltung des Nonproliferationsregimes zu garantieren.

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