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    Russland setzt Kurs auf Reduzierung des Atomarsenals fort

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    GENF, 28. Februar (RIA Novosti). Russland setzt den Kurs auf die Reduzierung des Atomarsenals fort. Das sagte der ständige Vertreter Russlands im Genfer UNO-Hauptquartier, Valeri Loschtschinin, am Dienstag in einer Plenarsitzung der UNO-Abrüstungskommission.

    Russland leistet die Arbeit zur Reduzierung der Nuklearwaffen "in einem ständigen Regime, pausenlos, ohne haltzumachen", sagte der russische Diplomat.

    Nach dem Stand von Mitte 2005 seien in Russland 1328 Startrampen für ballistische Interkontinentalraketen sowie ballistische Raketen für U-Boote wie auch 2670 Raketen, 45 strategische U-Boote mit Kernantrieb und 66 schwere Bombenflugzeuge liquidiert worden, so Loschtschinin.

    Russland verfüge per 1. Januar 2006 über 927 stationierte Trägermittel für strategische Offensivwaffen und über 4399 Gefechtsköpfe dazu, wie das der Vertrag über die Reduzierung und Begrenzung der strategischen Offensivwaffen vorsieht, so Loschtschinin.

    Außerdem erfüllt Russland weiterhin den Vertrag über die Reduzierung der strategischen Offensivpotentiale. Nach dem Vertrag sollen Russland und die USA bis zum 31. Dezember 2012 ihre strategischen nuklearen Gefechtsköpfe so reduzieren, dass deren jeweilige Zahl das Niveau von 1700 bis 2200 Einheiten nicht überschreitet.

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