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    OSZE-Ratsvorsitzender über Situation an moldawisch-ukrainischer Grenze beunruhigt

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    BRÜSSEL, 9. März (RIA Novosti). Der amtierende Vorsitzende der OSZE und belgische Außenminister, Karel De Gucht, hat sich über die Lage an der moldawisch - ukrainischen Grenze beunruhigt gezeigt.

    Im Zusammenhang mit der Einführung neuer Bestimmung für die Zollabfertigung von Gütern aus Transnistrien habe er die OSZE-Mission in Moldawien angewiesen, alle Seiten zu konsultieren, um allseits akzeptable Kompromisse zu finden, gab die Presseabteilung des belgischen Außenministeriums bekannt.

    "Ich habe die Beunruhigung Transnistriens in Bezug auf die Realisierung des Vertrages (zwischen der Ukraine und Moldawien) zur Kenntnis genommen. Ich rufe Moldawien und die Ukraine auf, allen Seiten die erforderlichen Informationen zukommen zu lassen, um ihn ordnungsgemäß umzusetzen", heißt es in einer Erklärung, die in Brüssel verbreitet worden ist.

    "Ich rufe alle Seiten auf, darunter auch Transnistrien, konstruktiv zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu finden", unterstrich De Gucht.

    Der ukrainische Zollchef, Alexander Jegorow, hatte auf der Grundlage eines Regierungserlasses am 3. März die Weisung erlassen, neue Bestimmungen über die Zollabfertigung von Waren aus Transnistrien in Kraft zu setzen. Demnach müssen alle Frachten, die die Grenze zwischen der Ukraine und Transnistrien passieren, zollmäßig in Moldawien abgefertigt worden sein.

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