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    Ukrainischer Präsident will Bau eines Atommüllspeichers nicht politisieren

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    KIEW, 09. März (RIA Novosti). Die Frage des Baus eines Atommüll-Endlagers in der Ukraine sollte nicht politisiert werden. Das sagte der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko am Donnerstag vor den Studenten der Nationalen Universität "Taras Schewtschenko".

    Dem Präsidenten zufolge gehe die ukrainische Macht an die Frage des Baus eines Atommüllspeichers konstruktiv heran und rufe die Opponenten auf, von "abenteuerlichen politischen Schritten" Abstand zu nehmen.

    Juschtschenko erinnerte daran, dass 54 Prozent der ukrainischen Elektroenergie in vier Atomkraftwerken erzeugt werden. Aber keines davon habe einen Atommüllspeicher, der den internationalen Standards gerecht wird und den Bedarf des Landes deckt.

    Der ukrainische Präsident äußerte, dass der Gesellschaft der Unterschied zwischen den Begriffen "verbrannte nukleare Brennelemente" und "Atommüll" erklärt werden müsse. Der Präsident verdeutlichte, dass verbrannte nukleare Brennelemente zu 97 Prozent aus Uran und Plutonium bestehen, "die in Zukunft als Energiequellen dienen könnten". Die restlichen drei Prozent seien der eigentliche Atommüll.

    "Die Ukraine ist nach einem internationalen Abkommen verpflichtet, diese Abfälle auf ihrem Territorium aufzunehmen. Wir dürfen diese Abfälle nicht auf fremdem Territorium lagern", fügte Juschtschenko hinzu.

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