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    Keine Entscheidungen zum Status des Kosovo unter Umgehung Belgrads

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    MOSKAU, 09. März (RIA Novosti). Die Weltgemeinschaft darf keine Entscheidungen zum Status des Kosovo unter Umgehung Belgrads treffen.

    Das sagte Konstantin Kossatschow, Vorsitzender des Staatsduma-Ausschusses für internationale Angelegenheiten, am Donnerstag bei einem Treffen mit Sanda Raskovic-Ivic, Vorsitzende des Koordinierungszentrums für Probleme des Kosovo und von Metochien der serbischen Regierung.

    Er betonte, dass die Positionen Russlands zur Regelung der Kosovo-Krise mit den Positionen der serbischen Führung vollständig übereinstimmen.

    Kossatschow erklärte auch, dass die heutigen Versuche der Weltgemeinschaft und des UNO-Sicherheitsrates, die Lösung der Frage des Kosovo-Status zu beschleunigen, politisiert und verfrüht sind. Sie können in letzter Konsequenz die Situation in der Region lediglich verkomplizieren.

    Ihm zufolge müssen alle Prozessteilnehmer das Problem der Regelung der Kosovo-Krise lösen.

    Die Vertreterin der serbischen Regierung betonte ihrerseits, dass sich die Serben bei der Entschärfung der Kosovo-Krise gänzlich auf Russland verlassen, und fügte hinzu, dass "wir keine anderen Freunde haben".

    "Russland ist ein großes, starkes und mit uns befreundetes Land. Wir hoffen, dass es nicht erlauben wird, dass die USA in Europa die führende Rolle spielen. Auch Europa selbst ist an einer Zuspitzung der Situation in dieser Region nicht interessiert", betonte Raskovic-Ivic.

    Auf weitere Perspektiven der Verhandlungen zum Kosovo eingehend, brachte sie die Überzeugung zum Ausdruck, dass die "Großmächte als Stabilisierungsfaktor auftreten müssen".

    Sie hob auch hervor, dass "wir ungeachtet der negativen Einstellung zu den Serben in der Region bereit sind, die Verhandlungen mit der albanischen Seite zu führen". Zugleich sagte sie, dass die Zukunft des Kosovo nach Meinung der serbischen Behörden "mehr als Autonomie und weniger als Unabhängigkeit ist".

    Sie erläuterte, dass Serbien bereit ist, den Kosovo-Albanern den Status einer Autonomie mit umfassenden Vollmachten zu gewähren. Aber sie sprach sich kategorisch gegen die Gewährung der Unabhängigkeit an den Kosovo aus.

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