07:24 15 Dezember 2017
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    Gröbster ärztlicher Fehler im Fall mit Milosevic

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    Im Fall mit Slobodan Milosevic ist der gröbste ärztliche Fehler begangen worden, weil die Diagnostik nicht in vollem Umfang vorgenommen worden war.

    DEN HAAG, 15. März (RIA Novosti). Im Fall mit Slobodan Milosevic ist der gröbste ärztliche Fehler begangen worden, weil die Diagnostik nicht in vollem Umfang vorgenommen worden war.

    Das erklärte das Akademiemitglied Leo Bokeria, Direktor des russischen Bakulew-Forschungszentrums für Herz- und Kreislaufchirurgie, am Dienstag vor der Presse nach der Einblicknahme in die Ergebnisse einer pathologisch-anatomischen Expertise der Leiche des jugoslawischen Ex-Präsidenten in den Haag.

    Wie er sagte, hatte man bei Milosevic die Folgen, nicht aber die Ursachen der Krankheit behandelt: "Den Kranken behandelte man, ausgehend davon, was auf der Oberfläche lag. Im gegebenen Fall war es der Bluthochdruck", unterstrich Bokerija. Somit bekam Milosevic keine Behandlung, die zu seiner vollständigen Genesung führen konnte.

    "Bei Milosevic war nur eine Arterie an zwei Stellen betroffen. Das konnte man mit Hilfe von chirurgischen Eingriffen auskurieren, die heute in vielen Ländern der Welt vorgenommen werden", führte das Akademiemitglied aus.

    In einem solchen Krankenhaus wie z. B. das Bakulew-Zentrum für Herzchirurgie könnte Milosevic eine Operation gemacht werden, nach der er noch mehrere Jahre leben konnte, ist Bokerija sicher.

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