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    Weniger Gastarbeiter in Russlands Schattenwirtschaft

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    MOSKAU, 15. März (RIA Novosti). Das Innenministerium Russlands hat einen stabilen Rückgang des Anteils von ausländischen Arbeitskräften in der Schattenwirtschaft des Landes konstatiert.

    Der stellvertretende Innenminister, Alexander Tschekalin, hat in der Fragestunde der Staatsduma am Mittwoch ausgeführt, die ergriffenen Maßnahmen hätten dazu geführt, dass viele illegale Arbeitskräfte die Schwarzarbeit aufgegeben haben und sich offiziell registrieren ließen.

    Er meint, dazu habe beigetragen, dass Arbeitnehmern strafrechtliche Folgen für die Beschäftigung illegaler Arbeitskräfte angedroht worden waren. Die Anträge auf Arbeitsgenehmigungen hätten sich daraufhin verdoppelt.

    Nach Angaben des Innenministeriums sind im vergangenen Jahr 30 000 Arbeitsgenehmigungen für ausländische Arbeitskräfte erteilt worden, darunter 40 Prozent im Bau, 25 Prozent im Handel, 7 Prozent in der Landwirtschaft und 5 Prozent im Verkehrswesen.

    Tschekalin erinnerte daran, dass das Innenministerium im vergangenen Jahr eine einheitliche Datenbank zur Erfassung von Ausländern in Russland eingeführt hat. In diesem Zusammenhang werde auf den Moskauer Flughäfen die vollständige elektronische Erfassung einreisender Ausländer getestet.