08:59 17 Dezember 2017
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    Spionage-Skandal: Russland fordert von Schweden Freilassung seines Bürgers

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    Das russische Außenministerium hat von Schweden amtlich gefordert, den wegen angeblicher Spionage verhafteten russischen Wissenschaftler Andrej Samjatnin unverzüglich frei zulassen.

    MOSKAU, 15. März (RIA Novosti). Das russische Außenministerium hat von Schweden amtlich gefordert, den wegen angeblicher Spionage verhafteten russischen Wissenschaftler Andrej Samjatnin unverzüglich frei zulassen.

    Der schwedische Botschafter wurde am Mittwoch aus diesem Anlass ins Moskauer Außenamt zitiert.

    Der Botschafter wurde darauf verwiesen, dass das Vorgehen schwedischer Behörden das bilaterale Verhältnis zwischen Russland und Schweden belasten kann, heißt es in einer Mitteilung des russischen Außenministeriums.

    Der Russe war am Institut für Landwirtschaft der Universität Uppsala tätig gewesen, bevor er am 15. Februar von der schwedischen Polizei wegen angeblicher Spionage festgenommen wurde.

    "Er steht im Verdacht, Informationen an ein anderes Land übergeben zu haben", sagte der Generalstaatsanwalt von Schweden, Thomas Lindstrand, nach Angaben der schwedischen Zeitung Dagens Nyheter. Dem Generalstaatsanwalt zufolge kann dies negative Folgen für Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit Schwedens nach sich ziehen.

    Nach dem schwedischen Recht muss der Festgenommene bis zum 16. März entweder angeklagt oder auf freien Fuss gesetzt werden.