05:00 11 Dezember 2017
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    Präsident Lukaschenko warnte georgische Volontäre vor Einmischung

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    "Sie wollen aus Georgien kommen, wissen Sie, um hier Ordnung für amerikanisches Geld zu schaffen. Daraus wird nichts".

    MINSK, 15. März (RIA Novosti). Georgische Bürger, die nach Weißrussland kommen wollen, um "Ordnung zu schaffen", werden nichts erreichen, sagte der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko am Mittwoch im Gespräch mit Einwohnern des Rayons Oktjabrski im weißrussischen Gebiet Gomel.

    "Sie wollen aus Georgien kommen, wissen Sie, um hier Ordnung für amerikanisches Geld zu schaffen. Daraus wird nichts", erklärte Lukaschenko.

    Am Mittwoch, wie der Präsident ferner sagte, ist es ihm bekannt geworden, dass einige Bürger Georgiens nach Weißrussland kommen wollen, um an nicht genehmigten Aktionen teilzunehmen. Die Macht in Weißrussland sei aber durchaus fähig, das Volk zu schützen. Sie sei in der Lage, nicht zuzulassen, dass die Situation im Lande im Vorfeld und während der Präsidentenwahlen von außen destabilisiert wird.

    "In Georgien, in der Ukraine und in Russland gibt es einen Abschaum von Menschen - obwohl ich auch für diesen Ausdruck von Ihnen kritisiert werde -, die hierher Ordnung bringen wollen. Sie mögen gerne kommen - nun wie werden sie aber gehen? Wir sind hier Herr des Landes und heute ganz und gar in der Lage, die Situation zu kontrollieren", sagte Lukaschenko.

    Gleichzeitig äußerte Präsident Lukaschenko seine Zuversicht, dass sich die Beziehungen Weißrusslands mit der Ukraine und Russland auch weiterhin normal entwickeln werden.

    "Die überwiegende Mehrheit von Menschen in der Ukraine, in Russland und bei uns in Weißrussland wollen ruhig leben. Prügelei, Handgemenge und Krieg braucht da niemand", bemerkte Lukaschenko.