16:52 22 Juli 2018
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    Saakaschwili: Privatisierungserlöse kommen der Landwirtschaft zugute

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    PEKING, 12. April (RIA Novosti). Georgien will die Privatisierungserlöse für die Förderung der Landwirtschaft einsetzen, hat Präsident Michail Saakaschwili zum Abschluss des georgisch-chinesischen Wirtschaftsforums in Peking vor Journalisten erklärt.

    In diesem Jahr erwartet er höhere Einnahmen als ursprünglich geplant. Sie sollen ihm zufolge dazu dienen, die Landwirtschaft zu modernisieren, um auf den Außenmärkten konkurrenzfähig zu werden und die Abhängigkeit vom Grenzhandel zu beenden.

    Die Ernteerträge würden 10 bis 15 Prozent unter dem liegen, was andere vergleichbare Länder einfahren. Die Ursache dafür sieht er im Defizit an modernen Technologien.

    Vor dem Wirtschaftsforum hat Michail Saakaschwili Interesse am Import von Maschinen und Ausrüstungen sowie an Technologien für die Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und Nahrungsmittel aus China bekundet. Dabei spielte er unter anderem auch auf diesbezügliche Leasing-Schemata an, die von Nutzen wären.

    Seine Rede nahm er zum Anlass, um chinesische Investitionen zu mobilisieren. Neben der Verarbeitung traditioneller Landwirtschaftsprodukte warb er insbesondere um Beteiligungen an Privatisierungsvorhaben in der Telekommunikation, im Tourismus, bei der Transportinfrastruktur sowie bei der Erkundung und Erschließung von Lagerstätten von Erdöl und Gas.

    "Georgien und China könnten bei der Realisierung des Projektes des asiatisch-europäischen Transportkorridors zum gegenseitigen Vorteil zusammenarbeiten", sagte er unter Verweis auf die geografische Nähe seines Landes zu europäischen Ländern, darunter zum Balkan und zur Ukraine.

    Saakaschwili setzte sich auch für den Export traditioneller georgischer Produkte nach China ein.

    Schließlich verwies er auf das günstige Investitionsklima für Ausländer. "Über uns werden oft Negativinformationen verbreitet, doch wir müssen auf den Weltmärkten Fuß fassen und allen zeigen, dass sich Geschäfte in Georgien lohnen", unterstrich Michail Saakaschwili.

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