13:04 22 Juli 2018
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    Russland hält Kompromisslösung für iranisches Nuklearproblem für möglich

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    Iran tritt dem Club der Atommächte bei (278)
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    Der Chef der russischen Atomenergiebehörde (Rosatom), Sergej Kirijenko, hält eine Kompromisslösung für das iranische Nuklearproblem unter Berücksichtigung der Positionen Russlands und der USA für möglich.

    NEU-DELHI, 12. April (RIA Novosti). Der Chef der russischen Atomenergiebehörde (Rosatom), Sergej Kirijenko, hält eine Kompromisslösung für das iranische Nuklearproblem unter Berücksichtigung der Positionen Russlands und der USA für möglich.

    In einem am Mittwoch veröffentlichten Interview für die in Indien erscheinende Zeitung "Asian Age" sagte der Rosatom-Chef: "Iran hat das Recht, zivile Atomenergie zu entwickeln. Das ist ein unumstrittenes Recht eines jeden Landes. Aber auch die Welt hat das vorbehaltlose Recht, Garantien für die Einhaltung des Vertrages über die Nichtweiterverbreitung von Nuklearwaffen zu fordern. Die Aufgabe besteht nun darin, diese beiden Rechte miteinander zu verbinden."

    Russland hatte Teheran vorgeschlagen, die Urananreicherung auf russisches Territorium zu verlegen, um somit die Befürchtungen der der IAEO angehörenden Länder, dass Iran Nuklearwaffen entwickelt, zu beseitigen. Doch die Verhandlungen wurden auf Initiative von Teheran eingestellt.

    Wie der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch in einem Kommentar zu dem beginnenden Besuch des IAEO-Generaldirektors Mohammed el Baradei in Teheran sagte, sieht Moskau keinen Anlass dafür, die Leidenschaften um das iranische Nuklearproblem anzuheizen.

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