17:53 16 Dezember 2017
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    Verbleib der Schwarzmeerflotte auf ukrainischem Territorium wird in Moskau erörtert

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    MOSKAU, 02. Mai (RIA Novosti). Die zweite Sitzung der russisch-ukrainischen Unterkommission zum Wirken der Schwarzmeerflotte Russlands und ihrem Verbleib auf ukrainischem Territorium findet am Donnerstag, dem 4. Mai, in Moskau statt.

    Das geht aus einer Mitteilung des Informations- und Presseamtes des russischen Außenministeriums hervor.

    "Die russische Seite rechnet damit, dass die Ergebnisse der Sitzung dem normalen Funktionieren der Schwarzmeerflotte der Russischen Föderation auf ukrainischem Territorium im Interesse der Sicherheit in der Region und der guten russisch-ukrainischen nachbarschaftlichen Beziehungen förderlich sein werden, was denn auch das Hauptziel der gemeinsamen Arbeit unter Beteiligung der ukrainischen Kollegen ist", so die Mitteilung.

    In der ersten Sitzung der Unterkommission am 14. Februar in Kiew wurde ein Kreis von Fragen erörtert, die auf der Tagesordnung der Verhandlungen über die Problematik der Schwarzmeerflotte stehen. Es wurde beschlossen, fünf fachbezogene Arbeitsgruppen zur tiefgreifenden Analyse der Sachlage in den einzelnen Bereichen zu bilden.

    Alle eingesetzten Arbeitsgruppen sind im März/April zusammengetreten. Die Arbeitsgruppe für Navigation und Hydrografie tagte am 14. und 15. März in Kiew, die Umweltschutzgruppe vom 20. bis 22. März in Sewastopol, die Gruppe für militärpolitische Fragen am 22. und 23. März in Moskau, die Gruppe für juristische Fragen am 30. und 31. März in Kiew und die Gruppe für die Inventur der von der Schwarzmeerflotte gepachteten bzw. gemieteten Grundstücke und Immobilien am 12. April in Kiew.

    "In der bevorstehenden Sitzung der Unterkommission in Moskau werden die Ergebnisse der vorangegangenen Treffen der Arbeitsgruppen erörtert und der weitere Plan für den Verhandlungsprozess festgelegt", hieß es beim russischen Außenministerium.

    Der russische Teil der Unterkommission wird von Staatssekretär und Vizeaußenminister Grigori Karassin und der ukrainische vom Ersten Stellvertreter des Außenministers Wladimir Ogrysko geleitet.

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