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    Der letzte Truppenteil verlässt das Kosmodrom Baikonur Ende 2007

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    MOSKAU, 03. Mai (RIA Novosti). Der letzte Truppenteil verlässt das Kosmodrom Baikonur Ende 2007.

    Das erklärte der Leiter der russischen Föderalen Raumfahrtagentur (Roskosmos), Anatoli Perminow, am Mittwoch vor der Presse.

    "Der Abzug der Truppenteile von Baikonur zum Kosmodrom Plessezk erfolgt entsprechend abgestimmten Plänen des russischen Verteidigungsministeriums und von Roskosmos", sagte er.

    Wie der Befehlshaber der russischen Weltraumtruppen, Generalleutnant Wladimir Popowkin zuvor betonte, werden die Truppen im Kosmodrom Baikonur so lange bleiben, wie dies die Erfüllung der militärischen Aufgaben erfordert. Eine Entscheidung darüber, dass wir Baikonur verlassen, gibt es schon.

    "Es wurde ein Beschluss unterzeichnet, eine ganze Reihe von Objekten in die Zuständigkeit der Föderalen Raumfahrtagentur zu übergeben, die aufgehört hat, Fragen im Interesse des Verteidigungsministeriums zu lösen", fügte der Generalleutnant hinzu.

    Wie Vizepremier und Verteidigungsminister Sergej Iwanow bei der Vorstellung des föderalen Zielprogramms zur Entwicklung der russischen Kosmodrome in den Jahren 2006 bis 2015 in der russischen Regierung betonte, erfordert die Umsetzung dieses Programms eine Finanzierung aus dem Staatshaushalt in Höhe von 27,32 Milliarden Rubeln (ein Euro entspricht 34,4 Rubel).

    Es ist geplant, das Programm in zwei Etappen umzusetzen. Die erste Etappe (2006 bis 2010) sieht die Schaffung von Bedingungen im Kosmodrom Plessezk für den Start von Weltraumapparaten defensiver Bestimmung mit Hilfe der Trägerrakete Sojus-2 sowie die Schaffung der Infrastruktur für den Start der schweren Trägerrakete Angara vor, die heute im Chrunitschew-Zentrum entwickelt wird.

    "Für die Realisierung der ersten Etappe des Programms sind 9,53 Milliarden Rubel erforderlich", sagte Sergej Iwanow.

    In der zweiten Etappe (2011 bis 2015) soll die Schaffung der Infrastruktur im Kosmodrom Plessezk für die Nutzung des Komplexes Angara in vollem Umfang abgeschlossen werden. Die Starts aller Satelliten defensiver Bestimmung sollen auf das russische Territorium verlegt werden. Für die Realisierung der zweiten Etappe werden 17,79 Milliarden Rubel veranschlagt.

    Laut Iwanow wurden im Staatshaushalt '2006 bereits 1,5 Milliarden Rubel für die Umsetzung des Programms vorgesehen.

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