20:06 17 Dezember 2018
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    Ungarischer Botschafter trifft sich mit dem Patriarchen von Moskau und ganz Russland

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    MOSKAU, 03. Mai (RIA Novosti). Die russisch-ungarischen Beziehungen sind im Aufschwung.

    Das sagte der ungarische Botschafter Arpad Szekely bei einem Treffen mit dem Patriarchen von Moskau und ganz Russland, Alexi II., am Mittwoch in Moskau.

    "Unsere Beziehungen sind im Aufschwung. Sie entwickeln sich im staatlichen und kirchlichen Bereich", erklärte der Botschafter nach dem Treffen vor der Presse.

    Ihm zufolge verbessern sich auch die Möglichkeiten für den Russischunterricht an ungarischen Hochschulen und Schulen. "Heute kommt eine recht große Zahl ungarischer Studenten zur Vervollkommnung der Kenntnisse der russischen Sprache nach Russland. Jedes Jahr werden an der Budapester Universität 50 bis 60 Studenten ausgebildet, die Lehrer, Dolmetscher bzw. Übersetzer und Spezialisten für russische Sprache werden", teilte der Botschafter mit.

    Er hob auch hervor, dass die Muttergottes-Kirche in Budapest per Entscheidung eines ungarischen Gerichts ins Eigentum der Russisch-Orthodoxen Kirche übergeben worden war. Heute prüft die ungarische Regierung die Möglichkeit gemeinsamer Bemühungen um die Restauration eines Turmes der Kirche, der zum Teil zerstört ist.

    Der Botschafter berichtete dem Patriarchen über den Wunsch ungarischer Unternehmer, mit dem Investitionszentrum der Russisch-Orthodoxen Kirche zusammenzuwirken. Er bedankte sich bei Alexi II. für die Unterstützung durch die Russisch-Orthodoxe Kirche bei der Rückgabe der Sarospatak-Bibliothek an Ungarn.

    Laut dem Botschafter sind die Katholische und die Reformatorische Kirche besonders große religiöse Gemeinden, mit denen die Orthodoxe Kirche Kontakte unterhält.

    Patriarch Alexi II. hob im Gespräch mit dem Botschafter hervor, dass seine Vorgänger die Grundlage für gute Beziehungen zwischen beiden Ländern geschaffen hatten.

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