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    Georgischer Abgeordneter: Bedenken hinsichtlich des Austrittes aus der GUS unangebracht

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    TIFLIS, 03. Mai (RIA Novosti). Je mehr politische Kräfte sich um die Idee des Austritts von Georgien aus der GUS vereinigen, um so mehr wird das den Interessen des Landes gerecht.

    Das erklärte Georgi Bokeria, ein führender Vertreter der Parlamentsmehrheit, vor Journalisten, berichtet die Agentur Novosti-Grusia.

    "Übermäßige Bedenken hinsichtlich des Austritts von Georgien aus der Gemeinschaft sind unangebracht, da eines der GUS-Mitglieder, Russland, nach den laufenden Vorgängen zu urteilen, in mehreren Regionen Georgiens gegen den georgischen Staat gerichtete Handlungen direkt oder indirekt begünstigt", so Bokeria.

    Der Abgeordnete stimmte allerdings dem georgischen Staatsminister für Wirschaftsreformen, Kacha Bendukidse, zu, der für den Abschluss bilateraler Abkommen mit den GUS-Mitgliedsländern zur Vermeidung gewisser Schwierigkeiten in den Beziehungen zu ihnen plädiert, ehe der Austritt aus der GUS beschlossen wird.

    Daraufhin könne der Präsident den Vorschlag zum Austritt von Georgien aus der GUS ins Parlament einbringen, sagte Bokeria. "Ich glaube, dass dies eine wahrhaft historische Entscheidung, der letzte Akkord des Kurses sein wird, den die Führung des Landes seit zwei Jahren steuert, eines Kurses auf die Wiederherstellung der territorialen Integrität, die Festigung der Staatlichkeit und die Integration in die europäischen Strukturen", so der Abgeordnete.

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