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    Russland übernimmt Vorsitz in der Organisation für Schwarzmeerkooperation

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    MOSKAU, 11. Mai (RIA Novosti). Den russischen Vorsitz in der Organisation für Schwarzmeerkooperation (BSEC) besprechen am Donnerstag in Moskau der russische Außenminister, Sergej Lawrow, und BSEC-Genralsekretär Leonidas Chrisantopoulos.

    Erörtert wird auch das Zusammenwirken zwischen dem BSEC-Sekretariat und dem Außenministerium Russlands. Das wurde der RIA Novosti im russischen Außenministerium mitgeteilt.

    Ab 1. Mai führt Russland in dieser Organisation im Laufe von sechs Monaten den Vorsitz.

    Während des Vorsitzes wird Russland den Akzent auf praktische Initiativen im BSEC-Rahmen setzen. Unter anderem geht es um russische Vorschläge zur Wiederaufnahme des regelmäßigen Personenverkehrs zwischen den Schwarzmeerhäfen und eine aktivere Elektroenergiezusammenarbeit mit der Perspektive des Anschlusses an den Schwarzmeer-Stromring.

    Außerdem will Russland die Aufmerksamkeit auf die Entwicklung von Schnellautobahnen um das Schwarze Meer richten.

    Chrisantopoulos wird sich in Moskau mit der Führung des Ministeriums für Wirtschaftsentwicklung und Handel, des Transportministeriums und der RAO UES (Unified Energy System) treffen.

    Während des russischen Vorsitzes in der Organisation für Schwarzmeerzusammenarbeit werden Treffen der Zivilschutzminister, der Transportminister, der Energieminister, der Minister für regionale Zusammenarbeit und der Minister für Telekommunikationen und Informationstechnologien stattfinden.

    Der Vorsitz wird mit einer Sitzung des Außenministerrates der BSEC-Mitgliedsländer zu Ende gehen. Der nächste Vorsitzende der Organisation wird dann Serbien und Montenegro.

    Mitglieder in der Organisation für Schwarzmeerzusammenarbeit sind Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Bulgarien, Georgien, Griechenland, Moldawien, Rumänien, Russland, Serbien und Montenegro, die Türkei und die Ukraine.

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