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    Russland erwartet mehr Effektivität von der Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation

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    MOSKAU, 11. Mai (RIA Novosti). Russland will die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Raum des Schwarzen Meeres denkbar effektiv gestalten.

    Dafür will Russland seine Präsidentschaft in der Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation (BSEC) nutzen, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag bei einer Unterredung mit BSEC-Generalsekretär Leonidas Chrysanthopoulos (Griechenland), der vor zehn Tagen sein Amt angetreten hatte.

    Lawrow gratulierte Chrysanthopoulos zur Wahl zum BSEC-Generalsekretär und vertrat die Meinung, dass sich Griechenland unter allen Staaten der Schwarzmeer-Region besonders dynamisch entwickelt.

    Im Rahmen der russischen Präsidentschaft in der Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation seien Konferenzen von Energieministern, Verkehrsministern und Ministern für regionale Zusammenarbeit geplant, teilte Lawrow mit.

    Besonders Aufmerksamkeit werde bei den Konferenzen dem Ausbau der Verkehrsrouten rund um das Schwarze Meer und der Aufnahme eines regelmäßigen Passagierverkehrs zwischen den Schwarzmeerhäfen gewidmet, sagte Lawrow weiter.

    Ihm zufolge hat die BSEC gute Perspektiven und birgt ein immenses Potential in sich.

    Chrysanthopoulos teilte seinerseits mit, bei seinen heutigen Gesprächen mit den russischen Ministern für Energiewirtschaft und Verkehr seien gemeinsame Projekte erörtert worden. Besonders Aufmerksamkeit galt dabei dem Aufbau eines Autobahnringes rund um das Schwarze Meer.

    Die Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation wurde 1992 gegründet. Ihr gehören zur Zeit Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Bulgarien, Georgien, Griechenland, Moldawien, Rumänien, Russland, Serbien und Montenegro, die Türkei und die Ukraine an.

    Am 1. Mai übernahm Russland für sechs Monate den Vorsitz bei diesem regionalen Gremium.

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