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    Lukaschenko: Der Westen schürt Spannungen um die Ereignisse in Weißrussland

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    Der Westen schürt Spannungen um die Ereignisse in Weißrussland, sagte der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko am Donnerstag.

    MINSK, 11. Mai (RIA Novosti). Der Westen schürt Spannungen um die Ereignisse in Weißrussland, sagte der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko am Donnerstag.

    Bei einem Treffen mit dem Generalsekretär des Weltgewerkschaftsbundes, Giorgos Mavrikos, in Minsk betonte Lukaschenko: "Alles, was im Westen rund um Weißrussland passiert, darunter auch das Schüren von Spannungen, entspricht nicht der Wirklichkeit."

    Laut Lukaschenko wollen die westlichen Politiker die Leistungen von Weißrussland, die in den zurückliegenden zehn Jahren vollbracht wurden, nicht anerkennen.

    "Nach dem Zerfall der UdSSR war die Wirtschaft von Weißrussland zerstört. In den vergangenen zehn Jahren konnte so manches geleistet werden. Hierbei muss davon ausgegangen werden, dass die Wirtschaft wie nach einem Krieg zerstört war, und wir haben sie (die Wirtschaft) auf Ruinen aufgebaut."

    Im Land seien noch viele Probleme geblieben, die ihrer Lösung harrten, so Lukaschenko weiter. "Wir sind fest entschlossen, in den nächsten fünf Jahren alle Probleme mit der Beschäftigung der Menschen zu lösen", sagte er.

    Lukaschenko teilte mit, dass die Arbeitslosigkeit in Weißrussland zurzeit nur etwas mehr als 1 Prozent betrage. "Die weißrussischen Gewerkschaften genießen die uneingeschränkte Unterstützung des Staates. Das ist eine der mächtigen Stützen für die Führung des Landes. Sie (die Gewerkschaften) vereinen jetzt 99 Prozent der berufstätigen Bevölkerung", so der weißrussische Präsident. Er wolle in Zukunft die weißrussischen Gewerkschaften aktiv unterstützen, "obwohl das manch einem nicht gefallen mag", so Lukaschenko.

    Der Leiter des Weltgewerkschaftsbundes bemerkte dazu, er sei über Weißrussland recht gut informiert und wolle diese Informationen in seinen Kontakten mit westlichen Staaten und anderen Regionen der Welt aktiv nutzen. "Wir sind uns dessen bewusst, dass wir uns in einem freien und demokratischen Land aufhalten", sagte Mavrikos.

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