17:35 20 Oktober 2018
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    Transnistrien ersucht um zahlenmäßige Verstärkung der russischen Friedenstruppe

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    TIRASPOL, 11. Mai (RIA Novosti). Der koordinierende Anti-Blockade-Rat der gesellschaftlichen Organisationen von Transnistrien ersucht den Präsidenten, den Föderationsrat und die Staatsduma Russlands darum, die zahlenmäßige Stärke der russischen Friedenstruppe in der Region zu erhöhen.

    "Der Koordinierende Anti-Blockade-Rat der gesellschaftlichen Organisationen der Moldawischen Republik Transnistrien dankt Ihnen als Präsident des Staates, der die moldawisch-transnistrische Regelung garantiert, für die prinzipielle und konsequente Position der Russischen Föderation bei der Aufrechterhaltung von Frieden und Stabilität an den Dnestrufern", heißt es in einem Appell, dessen Wortlaut am Donnerstag der RIA Novosti zugegangen ist.

    In dem Dokument wird zugleich Besorgnis über die Handlungen der Teilnehmer am Prozess der transnistrischen Regelung geäußert, die den Frieden in der Region stören und zu einem offenen Konflikt führen könnten.

    "Nach dem Ausstieg aus dem Verhandlungsprozess hat die Republilk Moldawien den Weg einseitiger Handlungen und der Druckausübung gegenüber Transnistrien betreten. Die von Moldawien angewendeten wirtschaftlichen und politischen Maßnahmen haben der Republik in den vergangenen beiden Monaten im Allgemeinen einen enormen Schaden zugefügt, der auf Hunderte Millionen US-Dollar geschätzt wird", heißt es.

    Sehr besorgniserregend sei, dass die moldawischen Behörden die Meinung Transnistriens als einer Seite im Verhandlungsprozess ignorieren und es zu einseitigen Konzessionen nötigen würden, was bei der Führung der Ukraine, eines Garanten, Unterstützung finde.

    "Angesichts dieser Umstände und der andauernden Provokationen Moldawiens in der Sicherheitszone, die eine Systemkrise im Verhandlungsprozess und eine harte Konfrontation zwischen beiden Seiten verursacht haben, wenden wir uns an Sie, den Präsidenten des großen Russland, mit der Bitte, die Frage der Verstärkung der Friedensmission der Russischen Föderation in Transnistrien zu erörtern und die zahlenmäßige Stärke der russischen Friedenstruppe zu erhöhen sowie den Sollbestand des Hubschraubergeschwaders gemäß dem Protokoll vom 28. Juni 1992 zu vergrößern", so das Dokument.

    Entsprechend den Vereinbarungen von Odessa aus dem Jahre 1998 ist die Personalstärke der Friedenstruppen von Moldawien und Transnistrien auf je 500 Mann beschränkt, während der Personalbestand der russischen Friedenstruppe einseitig auf ein mot. Schützenbataillon reduziert wurde und derzeit höchstens 350 Mann stark ist.

    Im Jahre 1992 war das russische Militärkontingent zur Friedenserhaltung 2400 Mann stark.

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