22:09 20 September 2017
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    Ranghohe FSB-, Zoll- und Staatsanwaltschaftsbeamte wegen Amtsmissbrauch entlassen

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    Die russische Staatsanwaltschaft ermittelt gemeinsam mit dem Inlandsgeheimdienst FSB gegen rund 20 ehemalige hohe Beamte des Zollamtes und des Wirtschafts- und Handelsministeriums wegen Amtsmissbrauch.

    MOSKAU, 12. Mai (RIA Novosti). Die russische Staatsanwaltschaft ermittelt gemeinsam mit dem Inlandsgeheimdienst FSB gegen rund 20 ehemalige hohe Beamte des Zollamtes und des Wirtschafts- und Handelsministeriums wegen Amtsmissbrauch.

    Wie RIA Novosti aus einer Quelle in den Rechtsschutzorganen erfuhr, wurden Mitarbeiter des Wirtschafts- und Handelsministeriums bezichtigt, rechtswidrig Importlizenzen für 75 000 Tonnen Fleisch zu einem niedrigeren Zolltarif ausgestellt zu haben, wodurch dem Staat ein Wirtschaftsschaden in Höhe von mehr als 27 Millionen Euro entstanden sein soll.

    Außerdem wurden ranghohe Zollbeamte überführt, Schmugglern Vorschub geleistet zu haben, so die Quelle.

    Darüber hinaus ermitteln die Justizbehörden gegen eine Reihe regionaler Zollchefs, die rechtswidrig 1700 Tonnen Wein- und Weinmaterialien aus Georgien und Moldawien auf den russischen Markt zugelassen haben sollen.

    Am Freitag wurde auf Verfügung des russischen Staatspräsidenten, des Premierministers, des Generalstaatsanwalts und des Innenministers eine Reihe hoher Mitarbeiter des FSB, des Zollamtes, der Staatsanwaltschaft und des Innenministeriums entlassen.

    Wie RIA Novosti aus dem Föderationsrat (Oberhaus des russischen Parlaments) bekannt wurde, beantragte Föderationsratschef Sergej Mironow am Freitag die vorzeitige Amtsniederlegung einer Reihe von Föderationsratsmitgliedern.

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