02:10 26 September 2017
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    Russisches Außenministerium dementiert Behauptung von Nato-Delegationschef

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    Das russische Außenministerium hat die Behauptung dementiert, dass eine Delegation der Parlamentarischen Nato-Versammlung nicht auf das Territorium des ehemaligen russischen Militärstützpunktes in Gudauta gelassen worden war.

    MOSKAU, 12. Mai (RIA Novosti). Das russische Außenministerium hat die Behauptung dementiert, dass eine Delegation der Parlamentarischen Nato-Versammlung nicht auf das Territorium des ehemaligen russischen Militärstützpunktes in Gudauta gelassen worden war.

    Wie der offizielle Vertreter des russischen Außenministeriums, Michail Kamynin, am Freitag der RIA Novosti erklärte, ruft die Behauptung Pierre Lelouches, Leiter einer Delegation der Parlamentarischen Nato-Versammlung, die unlängst Abchasien (eine nicht anerkannte Republik auf georgischem Territorium) besucht hatte, bei uns aufrichtiges Erstaunen hervor. Lelouche sagte nämich, dass die Nato-Parlamentarier nicht auf das Territorium des ehemaligen russischen Militärstützpunktes in Gudauta gelassen worden waren.

    Kamynin teilte auch mit, dass die Nato-Delegation neben Treffen mit der abchasischen Führung in Suchumi auch ein Kurzgespräch mit dem Befehlshaber der Kollektiven GUS-Kräfte für die Erhaltung des Friedens über die Rolle der Friedenskräfte bei der Beilegung des georgisch-abchasischen Konfliktes gehabt hätte.

    "Bei diesen Kontakten äußerten die Delegationsmitglieder nicht die Bitte, das Territorium des abgezogenen russischen Militärstützpunktes in Gudauta besuchen zu dürfen", sagte der Diplomat.

    Im Prinzip hätten wir keine Einwände gegen einen solchen Besuch. Vorausgesetzt, dass er konkrete, deutliche Ziele hat. "Diese Ziele könnten unter anderem in der Bestätigung des Faktes der Schließung des russischen Militärstützpunktes bestehen", sagte Michail Kamynin.

    Aber die Mitglieder der Nato-Delegation konnten oder wollten die Gründe ihres Interesses für den Gudauta-Besuch nicht erklären. "Statt dessen zog der Vorsitzende der Parlamentarischen Nato-Versammlung Lelouche es vor, zu erklären, dass man ihn angeblich nicht nach Gudauta gelassen hätte. Diese Behauptung läuft der Wirklichkeit zuwider", unterstrich der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur.

    Der ehemalige russische Militärstützpunkt in Gudauta wurde 2001 entsprechend dem Istanbuler Abkommen aus dem Jahr 1999 geschlossen. Nach Angaben des Kommandos der Kollektiven GUS-Kräfte für die Erhaltung des Friedens sind auf dem Territorium des ehemaligen Stützpunktes vier Hubschrauber und 130 Armeeangehörige stationiert.

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