14:48 26 September 2017
SNA Radio
    Politik

    Georgischer Minister: Gemeinsame Erklärung zur Regelung in Südossetien überflüssig

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 3 0 0
    ZCHINWALI, 12. Mai (RIA Novosti). Die georgische Seite ist nicht dazu bereit, sich an der Vorbereitung und der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung zu Garantien für die Sicherheit und die Nichtwiederaufnahme der Kampfhandlungen im georgisch-ossetischen Konflikt zu beteiligen.

    Das wurde in einer Sitzung der Gemischten Kontrollkommission für die georgisch-ossetische Regelung am Freitag in Zchinwali bekannt gegeben, erfuhr RIA Novosti im Gespräch mit Sonderbotschafter Juri Popow, dem Kovorsitzenden der Kommission von russischer Seite.

    Wie der georgische Kovorsitzende der Kommission, der Staatsminister für Konfliktlösung Georgi Chaindrawa, gegenüber RIA Novosti sagte, erachte es Tiflis nicht als notwendig, eine gemeinsame Erklärung anzunehmen.

    Ihm zufolge "ist der Plan für die friedliche Konfliktlösung, der von allen Seiten, darunter auch von Russland in der letzten Sitzung des OSZE-Außenministerrates in Ljubljana unterstützt wurde, die größte Garantie für die Sicherheit und die Nichtwiederaufnahme der Kampfhandlungen".

    Nach Ansicht des georgischen Ministers wären weitere solche Dokumente überflüssig. "Wir brauchen keinerlei erdachte Initiativen. Der von Georgien vorgeschlagene Plan für die friedliche Konfliktlösung und die Friedensinitiativen des südossetischen Chefs Eduard Kokoity sind faktisch identisch. Auf der Grundlage dieser beiden Pläne müssen wir ein gemeinsames Programm zur Umsetzung der darin dargelegten Friedensinitiativen aufstellen", sagte Chaindrawa.

    Wie Juri Popow dazu bemerkte, unterstützt Russland "die Position der südossetischen Seite. Die gleiche Auffassung vertritt die OSZE."

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren