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    Lukaschenko prophezeit Weltwirtschaftskrise

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    Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko sagt einen Zusammenbruch der Weltwirtschaft voraus, wenn die Preise für Energieträger auf dem Weltmarkt weiter steigen.

    MINSK, 23. Mai (RIA Novosti). Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko sagt einen Zusammenbruch der Weltwirtschaft voraus, wenn die Preise für Energieträger auf dem Weltmarkt weiter steigen.

    Die Situation in der Welt sei jetzt unruhiger als vor fünf bis zehn Jahren, konstatierte Lukaschenko am Dienstag in seiner Jahresansprache zur Lage der Nation vor dem Parlament. In der Welt von heute etablieren sich neue Machtzentren wie China, Indien, Golf-Staaten oder Lateinamerika, sagte Lukaschenko. Das hänge mit der Verteuerung der Energieträger zusammen. Auch Russland komme auf die Beine.

    Diese Zentren beanspruchen immer mehr Rechte, was zur Verschärfung der Rivalität zwischen ihnen führe, stellte der weißrussische Präsident fest. Er forderte das nationale Verteidigungsministerium zu mehr Wachsamkeit auf. "Wir müssen davon ausgehen, dass die Welt instabil ist."

    Für Weißrussland stellen zwei Faktoren besondere Gefahr dar: der beispiellos starke Druck aus dem Westen und die Verteuerung der Energieträger, stellte Lukaschenko fest.

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