22:43 19 August 2017
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    Irans Außenminister: EU-Vorschläge zum Atomproblem sollten beiden Seiten genehm sein

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    "Ich hoffe, dass die Vorschläge der Europäer einen umfassenden Charakter haben und die Interessen der beiden Seiten (EU und Iran) berücksichtigen sowie zur Beseitigung eventueller Besorgnisse der anderen Seiten beitragen werden", sagte der iranische Außenminister Manuchehr Mottaki am Dienstag vor Journalisten.

    TEHERAN, 23. Mai (RIA Novosti). Das iranische Außenministerium rechnet damit, dass die wirtschaftlichen und politischen Vorschläge der Europäischen Union gegenüber Teheran für die Lösung des iranischen Atomproblems die Interessen beider Seiten berücksichtigen werden.

    "Ich hoffe, dass die Vorschläge der Europäer einen umfassenden Charakter haben und die Interessen der beiden Seiten (EU und Iran) berücksichtigen sowie zur Beseitigung eventueller Besorgnisse der anderen Seiten beitragen werden", sagte der iranische Außenminister Manuchehr Mottaki am Dienstag vor Journalisten.

    Iran ist bestrebt, das Nuklearproblem auf dem Verhandlungswege und im Rahmen der Internationalen Agentur für Atomenergie (IAEO) diplomatisch zu lösen, so Mottaki.

    "Die Islamische Republik wird unter keinen Umständen auf ihre Rechte (auf eine friedliche Atomenergetik) verzichten", betonte der iranische Außenminister.

    Die Vertreter der "europäischen Troika" (Großbritannien, Deutschland und Frankreich) bereiten jetzt ein Paket von wirtschaftlichen und politischen Stimuli für Iran im Austausch gegen die Einstellung der Arbeiten zur Urananreicherung durch dieses Land vor.

    In London wird am Dienstag ein Treffen der Vertreter Russlands, der "europäischen Troika", der USA und Chinas zum Problem des iranischen Atomprogramms auf der Ebene der politischen Direktoren der Außenministerien dieser Länder durchgeführt.

    Wie der Botschafter Russlands bei der Europäischen Union, Wladimir Tschischow, am Montag sagte, nehmen Russland und die "europäische Troika" eine recht aktive Position bei der Lösung des iranischen Problems ein und "stehen in einem sehr engen Kontakt zueinander und koordinieren ihr Handeln".

    "Wir (Russland) sind bedingungslos für eine diplomatische Lösung. Wir sind fest davon überzeugt, dass jegliche Versuche, diese Situation gewaltsam zu regeln, das Problem nur verschärfen und es nicht lösen würden. Ich glaube, dass auch die EU diese Ausgangsbasis teilt", sagte der russische Diplomat.

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