07:38 22 August 2017
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    Russland empört über Schändung sowjetischen Soldatendenkmals in Tallinn

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    Das russische Außenministerium ist über die Haltung der estnischen Behörden gegenüber der Schändung des Monuments für die sowjetischen Befreiungssoldaten in Tallinn empört.

    MOSKAU, 23. Mai (RIA Novosti). Das russische Außenministerium ist über die Haltung der estnischen Behörden gegenüber der Schändung des Monuments für die sowjetischen Befreiungssoldaten in Tallinn empört.

    "In Moskau ist die Tatsache, dass das Monument für die sowjetischen Befreiungssoldaten im Zentrum von Tallinn geschändet worden war, mit Empörung aufgenommen worden. Die russische Seite hatte damit gerechnet, dass die offiziellen estnischen Behörden dem Treiben der Vandalen eine entsprechende moralisch-rechtliche Einschätzung geben, energische Handlungen zur baldigsten Festnahme und Bestrafung der Schuldigen vornehmen und Arbeiten einleiten würden, um das Denkmal wieder in Ordnung zu bringen", heißt es in einer Erklärung des russischen Außenministeriums.

    Statt dessen sei in Estland eine Kampagne zur schnellstmöglichen Demontage und zur Entfernung des Soldatendenkmals aus dem Stadtzentrum entfaltet worden, so das Außenministerium.

    "Sehr besorgniserregend ist die Tatsache, dass die höchsten Repräsentanten Estlands - Präsident Arnold Rüütel und Premier Andrus Ansip - daran aktiv teilnehmen", wird unterstrichen.

    "Diese Handlungen können nicht umhin, in Russland, das einen überaus hohen Preis für den Sieg über den Faschismus bezahlt hatte, Empörung auszulösen. Die Position, die die offiziellen estnischen Behörden bezogen haben, entspricht offenbar nicht den wiederholten Erklärungen über das Bestreben, Vertrauen zu bilden und die Zusammenarbeit mit unserem Land zu festigen", heißt es in der Erklärung des russischen Außenministeriums.

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