02:14 16 Oktober 2018
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    PACE-Vorsitzender würdigt Arbeit mit Russland und rügt Weißrussland

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    Der Chef der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE), Rene van der Linden, hat Russlands Arbeit in der Organisation hoch eingeschätzt: "Die Beziehungen zwischen Russland und PACE sind meines Erachtens konstruktiv und auch recht stark entwickelt", erklärte er in einem telefonischen RIA-Novosti-Interview.

    MOSKAU, 26. Mai (RIA Novosti). Der Chef der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE), Rene van der Linden, hat Russlands Arbeit in der Organisation hoch eingeschätzt: "Die Beziehungen zwischen Russland und PACE sind meines Erachtens konstruktiv und auch recht stark entwickelt", erklärte er in einem telefonischen RIA-Novosti-Interview.

    Ein Beweis für die soliden Beziehungen zwischen beiden Ländern ist die Tatsache, dass die russischen Teilnehmer Berichte zu den aktuellsten und besonders ernsthaften Themen für die Versammlung vorbereiten.

    Der russische Delegationschef in der PACE, Konstantin Kossatschow, ist auch Vizepräsident der politischen Kommission,(eines der wichtigsten Gremien der Vereinigung). "Russlands Delegationsmitglied Michail Margelow ist Referent der Kommission für den Nahen Osten", fügte er hinzu.

    "Ich denke, dass die Beziehungen zwischen unseren Seiten von großer Bedeutung sind", so van der Linden. Wie er hinzufügte, sei die PACE eine Art "Schule der Demokratie".

    Wie er weiter ausführte, könnte das Thema Weißrussland in der auswärtigen Tagung der Ständigen PACE-Kommission am 29. Mai in Moskau zur Sprache gebracht werden. "Dieses Thema steht zwar nicht auf der Tagesordnung der Kommission, ich denke aber, dass das Weißrussland-Problem während der Debatte angesprochen wird", meinte er.

    Der PACE-Chef äußerte die Hoffnung, dass Russland in der Zeit seines Vorsitzes im Ministerkomitee des Europarates (vom 19. Mai bis zum 15. November) "Wege zu einer Verbesserung der Situation in Weißrussland" finden wird.

    Van der Linden verwies darauf, dass "die PACE einige Aspekte der Tätigkeit Alexander Lukaschenkos kritisiert". "Die Inhaftierung von Politikern ist unzulässig", betonte er und plädierte für ihre sofortige Freilassung. Der PACE-Vorsitzende hob die Notwendigkeit der Einhaltung der Menschenrechte in diesem Land hervor.

    Zugleich konnte er nicht sagen, ob in der Kommissionstagung in Moskau auch das Thema Tschetschenien angeschnitten wird.

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