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    Präsident Putin und sein Kollege aus Tadschikistan erörtern Gemeinschaftsprojekte

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    Die Präsidenten Russlands und Tadschikistans, Wladimir Putin und Emomali Rachmonow, treffen sich am Freitag in Sotschi, um über die Beteiligung russischer Unternehmen an Projekten in Tadschikistan, die Gewährleistung der Sicherheit in Zentralasien und den Kampf gegen die Drogengefahr zu sprechen.

    SOTSCHI, 26. Mai (RIA Novosti). Die Präsidenten Russlands und Tadschikistans, Wladimir Putin und Emomali Rachmonow, treffen sich am Freitag in Sotschi, um über die Beteiligung russischer Unternehmen an Projekten in Tadschikistan, die Gewährleistung der Sicherheit in Zentralasien und den Kampf gegen die Drogengefahr zu sprechen.

    "Die Staatschefs werden aktuelle Fragen der weiteren Entwicklung der Bündnisbeziehungen und der strategischen Partnerschaft zwischen beiden Staaten diskutieren. Hauptthema der Verhandlungen sind die Perspektiven der Handels- und Wirtschaftskooperation sowie der Stand der politischen und militärischen Zusammenarbeit. Gegenstand einer gründlichen Analyse wird die Realisierung der 14 Abkommen sein, die im Oktober 2004 beim Staatsbesuch des Präsidenten der Russischen Föderation in Tadschikistan unterzeichnet worden sind", sagte ein Kremlsprecher am Vorabend des Treffens der RIA Novosti.

    Er führte aus, dass die Beteiligung russischer Unternehmen, und zwar des Aluminiumkonzerns Russkij Aljuminij, der Stromholding RAO UES und des Gaskonzerns Gasprom, an der Realisierung wirtschaftlicher Großprojekte in Tadschikistan, unter anderem beim Bau von Wasserkraftwerken, zur Diskussion stehen wird.

    Die Gesprächspartner werden sich im Kontext ihrer Zusammenarbeit im Rahmen der GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten), der Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit, der Schanghai-Organisation für Zusammenarbeit und der Tagung für Interaktion und Vertrauensbildung in Asien auch der Problematik der Gewährleistung von Sicherheit in Zentralasien zuwenden, wobei der Kremlsprecher auf die übereinstimmenden Positionen beider Seiten verwies.

    Außerdem werden die Präsidenten ihre Meinungen über die Lage in Afghanistan und über die Perspektiven einer Regelung austauschen.

    "Besondere Aufmerksamkeit wird der vertieften Zusammenarbeit im Kampf gegen die Drogengefahr gewidmet", fügte der Kremlsprecher hinzu.