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    Pressethemen vom Freitag, dem 26. Mai 2006

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    MOSKAU, 26. Mai (RIA Novosti)

    "Iswestija" (www.izvestia.ru)

    - Finanzminister Alexej Kudrin äußerte sich gegen das von Abgeordneten beschlossene Verbot für die Beamten, die Namen der ausländischen Devisen wie Dollar, Euro, Pfund usw. offiziell zu gebrauchen. "Die Absurdität des Gesetzes ist offensichtlich", sagte er. Kudrin denkt nicht daran, auf das übliche Vokabular zu verzichten, und ist bereit, Strafen dafür zu zahlen.

    - Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung prognostiziert eine Verlangsamung des Wachstums der Wirtschaften der früheren Ostblock- und der GUS-Länder. Die Letzteren mit Russland an der Spitze entwickeln sich schneller als die osteuropäischen Länder.

    "Kommersant" (www.kommersant.ru)

    - Eine generelle Konzeption des Staatsprogramms der freiwilligen Rückkehr von Landsleuten aus den Ländern der GUS und des Baltikums nach Russland wird nächste Woche Präsident Wladimir Putin vorgelegt.

    - Staatsduma-Abgeordneter und Ex-Landwirtschaftsminister Viktor Semjonow: "Russlands Landwirtschaft hat ein riesiges Potential." Ein Interview.

    - Die erste Sitzung des neugewählten ukrainischen Parlaments endete mit einem Skandal. In der Sitzungspause bis zum 7. Juni soll die Bildung der Koalition abgeschlossen werden.

    - Tadschikistans Präsident Emomali Rachmonow besucht am Freitag Russlands Präsident Wladimir Putin in Sotschi. Im Mittelpunkt der Gespräche sollen Probleme in den tadschikisch-usbekischen Beziehungen stehen.

    - Das Moskauer Gericht des Stadtbezirks Twerskoi hat am Donnerstag das Ansuchen von Großfürstin Marija Wladimirowna, Oberhaupt des Russischen Kaiserhauses, abgelehnt, ihrem Antrag an die Generalstaatsanwaltschaft über die Rehabilitierung der 1918 erschossenen Familie von Zar Nikolaus II. stattzugeben. Damit wurden die Mitglieder der Zarenfamilie nicht als Opfer politischer Repressalien anerkannt.

    - Bei einer Sitzung des Rates der GUS-Regierungschefs in Duschanbe erklärte Georgiens Vizepremier Georgi Baramidse am Donnerstag, sein Land sehe keinen Sinn mehr in der weiteren Präsenz in der GUS. Der georgische Vizeregierungschef verweigerte auch die Unterzeichnung aller gemeinsamen GUS-Dokumente.

    - Die deutsche Hochtief Construction AG hat das Ausschreiben über die Rekonstruktion des Moskauer Flughafenterminals Scheremetjewo-2 gewonnen.

    "Rossijskaja Gaseta" (www.rg.ru)

    - Nikolai Patruschew, Chef des Sicherheitsdienstes FSB, über die Neugestaltung der russischen Staatsgrenze. Ein Interview.

    "Wedomosti" (www.vedomosti.ru)

    - Das Oberste Gericht Pakistans setzte die Realisierung des Geschäfts über die Privatisierung von Pakistan Steel aus, an der sich das Hüttenkombinat Magnitogorsk beteiligt. Damit entsprach er einer Klage der Oppositionspartei Jamhuri Wattan.

    - Der größte Sewerstal-Anteileigner, Alexej Mordaschow, macht demnächst vielleicht das größte Geschäft seines Lebens. Er will 82 Prozent der Sewerstal-Aktien gegen eine Beteiligung an der zweitgrößten Stahlgesellschaft der Welt, Arcelor, umtauschen. Der russische Tycoon will zum größten Arcelor-Aktieninhaber werden.

    "Nesawissimaja Gaseta" (www.ng.ru)

    - Die Vneshtorgbank (VTB) bereitet eine Expansion vor. Sie will jeweils zwei Banken in Weißrussland, Aserbaidschan und Kasachstan kaufen, Filialen in Vietnam und China eröffnen sowie eine europäische Bankenholding unter dem Namen VTB-Europa gründen.

    - Eine Delegation Russlands unter Leitung des Sekretärs des Sicherheitsrates, Igor Iwanow, reist nach Iran. Iwanow soll ranghohe Vertreter Irans über die Ergebnisse der jüngsten Konsultationen von Vertretern der fünf ständigen Mitgliedsländer des UN-Sicherheitsrates (USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich) und Deutschland in London informieren.

    "Wremja Nowostej" (www.vremya.ru)

    - Die Aktionäre der Fluggesellschaft Aeroflot Russian Airlines haben den Erwerb von 30 Maschinen des Typs RRJ beim Unternehmen "Zivilflugzeuge Suchoi" gebilligt. Zuvor hatte der Direktorenrat der Gesellschaft das Gleiche getan.

    - Im Herbst 2007 wird sich der Kreis von Schengen-Staaten um das Gebiet Kaliningrad vollständig schließen. Wie sollen dann die Probleme der russischen Exklave geregelt werden?

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