02:30 23 Oktober 2017
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    VW-Vorstand bezeichnet künftigen Bau von Montagewerk in Kaluga als strategischen Schritt

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    Der Vorstand des deutschen Autokonzerns Volkswagen (VW) hat den geplanten Bau eines Montagewerks in der russischen Stadt Kaluga als einen strategischen Schritt bezeichnet.

    BERLIN, 27. Mai (RIA Novosti). Der Vorstand des deutschen Autokonzerns Volkswagen (VW) hat den geplanten Bau eines Montagewerks in der russischen Stadt Kaluga als einen strategischen Schritt bezeichnet.

    Diese Entscheidung sei für den Konzern von strategischer Bedeutung, sagte VW-Vorstandschef Bernd Pischetsrieder. Somit sichere sich VW die Möglichkeit, seinen Anteil am schnell wachsenden russischen Automarkt zu erhöhen, zitierte ihn der Konzern in einer Pressemitteilung. Ein Abkommen über den Bau des Werks in Kaluga soll den Angaben zufolge am 29. Mai mit der russischen Regierung und der Gebietsverwaltung Kaluga in Moskau unterzeichnet werden.

    VW habe etwa 70 mögliche Produktionsstandorte in einem Dreieck zwischen St. Petersburg, dem Ural und dem Schwarzen Meer geprüft. Der neue Betrieb solle eine Jahresleistung von 115 000 Wagen haben. Ab der zweiten Hälfte 2007 sollten die ersten Wagen des Modells Skoda Octavia vom Band laufen.