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    Tadschikistan plant Bildung von Kommission für weitere Kooperation mit Gasprom (berichtigte Wiederholung)

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    DUSCHANBE, 27. Mai (RIA Novosti). Die zentralasiatische Republik Tadschikistan plant die Bildung einer Kommission für die weitere Kooperation mit dem russischen Gaskonzern Gasprom.

    Das teilte der Pressedienst des staatlichen tadschikischen Betriebes Tadschikgas am Samstag in Duschanbe mit. Zur Kommission sollten Vertreter des Wirtschafts-, des Energie-, des Finanzministeriums und einiger anderer zuständiger Ämter gehören. Das Gremium wird sich mit rechtlichen und technischen Aspekten der Gründung eines tadschikisch-russischen Gemeinschaftsunternehmens in der Öl- und Gasindustrie befassen.

    Bei einem Besuch des Gasprom-Vorstandschefs Alexej Miller im März dieses Jahres in Tadschikistan war zwischen Gasprom und der tadschikischen Regierung ein Abkommen über die strategische Zusammenarbeit in der Gasindustrie unterzeichnet worden. Das Abkommen hat eine Laufzeit von 25 Jahren. Signiert wurde auch ein Memorandum über die Gründung eines Joint Venture in der Öl- und Gasindustrie. Das Unternehmen soll nach Kohlewasserstoffen in Tadschikistan suchen und Vorkommen erschließen. Gasprom soll mindestens 75 Prozent der Anteile am Joint Venture halten.

    Gasprom wurde vorgeschlagen, vier Gasvorkommen in der Republik zu erschließen. Es handelt sich um die Felder Rengan (20 Kilometer südlich von Duschanbe), Sargason (90 Kilometer südöstlich von Duschanbe), Sarikamysch (35 Kilometer westlich von Duschanbe) und Olimtoi (120 Kilometer südöstlich von Duschanbe).

    In den Feldern Rengan und Sarikamysch lagern voraussichtlich 40 Milliarden Kubikmeter Gas. Das größte der vier Felder ist Sargason mit 30 Milliarden Kubikmeter Gas. Vorläufigen Schätzungen zufolge verfügt Tadschikistan über Gasvorräte von insgesamt knapp 100 Milliarden Kubikmeter.

    Am Vortag hatte der russische Präsident Wladimir Putin nach Verhandlungen mit seinem tadschikischen Amtskollegen Emomali Rachmonow erklärt, Gasprom sei an der Umsetzung von Gasprojekten in Tadschikistan interessiert.

    (Im vorletzten Absatz wurde die Zahl auf 100 Milliarden rpt 100 Milliarden statt 1 Billion korrigiert).

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