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    Kirgisien verhandelt über Verbleib von USA-Luftwaffenstützpunkt

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    In Bischkek laufen Verhandlungen über den weiteren Verbleib des USA-Militärstützpunktes auf dem internationalen Flughafen Manas bei der kirgisischen Hauptstadt.

    BISCHKEK, 29. Mai (RIA Novosti). In Bischkek laufen Verhandlungen über den weiteren Verbleib des USA-Militärstützpunktes auf dem internationalen Flughafen Manas bei der kirgisischen Hauptstadt.

    Die Sitzung kirgisischer und amerikanischer Fachleute findet hinter geschlossenen Türen statt, erfuhr RIA Novosti im Außenministerium der zentralasiatischen Republik. Die Ergebnisse werden erst am Mittwoch bekannt, hieß es.

    Im Mittelpunkt der Verhandlungen stehen die Pachtzahlungen des USA-Militärs. Die kirgisische Seite besteht auf einer Erhöhung der Miete.

    Wie der kirgisische Präsident Kurmanbek Bakijew bereits früher äußerte, sei die Miete "rein symbolisch" und müsse daher auf das 100-fache erhöht werden. Bis jetzt sind aus dieser Quelle jährlich rund zwei Millionen US-Dollar in die Staatskasse Kirgisiens eingezahlt worden.

    Die Erörterung dieser Frage dauere grundlos seit mehr als neun Monaten an und müsse spätestens am 1. Juni 2006 abgeschlossen werden, sagte Bakijew.

    Anderenfalls würde die kirgisische Seite sich das Recht vorbehalten, die Möglichkeit des weiteren Verbleibs des Stützpunktes im Land zu revidieren, warnte der Präsident.

    Der Luftwaffenstützpunkt der USA in Kirgisien war im Jahre 2001 nach einem UNO-Mandat im Rahmen der Kräfte der Anti-Terror-Koalition mit dem Ziel eingerichtet worden, eine militärische Operation in Afghanistan zu führen.

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