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    Putin empfängt OIC-Generalsekretär

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    Wladimir Putin trifft heute den Generalsekretär der Islamischen Konferenzorganisation (OIC), Ekmeleddin Ihsanoglu.

    MOSKAU, 07. Juni (RIA Novosti). Wladimir Putin trifft heute den Generalsekretär der Islamischen Konferenzorganisation (OIC), Ekmeleddin Ihsanoglu.

    Das ist das erste offizielle Treffen des russischen Präsidenten und des OIC-Generalsekretärs, nachdem Russland am 30. Juni 2005 den Status eines Beobachters in dieser Organisation bekommen hatte.

    "Beim Treffen soll es vor allem um das praktische Zusammenwirken zwischen der OIC und Russland in Politik, Wirtschaft und Kultur gehen", sagte ein Kreml-Sprecher zu RIA Novosti im Vorfeld des Treffens.

    Er stellte fest, dass die Entwicklung der Zusammenarbeit mit der islamischen Welt eine der wichtigsten Richtungen der russischen Außenpolitik ist.

    "Russland und die OIC gehen in vieler Hinsicht an viele Schlüsselfragen der Gegenwart und regionale Konflikte ähnlich heran. Diesem Herangehen liegen die Ablehnung jeglicher Erscheinungsformen des Terrorismus, Extremismus und der Gewalt, die Lösung von Problemen mit politisch-diplomatischen Methoden und die Interessiertheit an der Festigung des Dialogs zwischen Zivilisationen zugrunde", sagte der Kreml-Sprecher.

    "Die Versuche, religiöse Ideen zu politischen Zwecken zu missbrauchen, bergen eine ernsthafte Gefahr für die internatonale Sicherheit in sich. Wir gehen davon aus, dass die Aufteilung der Welt aufgrund religiöser Merkmale viel gefährlicher ist als die bestandenen ideologischen Trennlinien aus den Zeiten des Kalten Krieges", betonte der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur.

    Ihm zufolge wird die Durchführung eines Weltgipfels der religiösen Würdenträger am 3.-5. Juli des laufenden Jahres in Moskau eine wichtige Etappe im Prozess der Aufnahme eines Dialogs von Zivilisationen werden.

    Einen wesentlichen Beitrag zur Annäherung der Völker leisten unsere nichtstaatlichen Organisationen, wie der Andreas-der-Erstberufene-Fonds.