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    Russland und China wollen Entwicklung der Zusammenarbeit beschleunigen

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    Der russische Präsident Wladimir Putin ist der Auffassung, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Russland und China auch weiter in einem beschleunigten Tempo entwickeln wird.

    SCHANGHAI, 15. Juni (RIA Novosti). Der russische Präsident Wladimir Putin ist der Auffassung, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Russland und China auch weiter in einem beschleunigten Tempo entwickeln wird.

    Das sagte er bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden der Volksrepublik China, Hu Jintao.

    "Die Ergebnisse unseres Zusammenwirkens in letzter Zeit entsprechen jenem Niveau der politischen Qualität, die zwischen den beiden Staaten erzielt wurde. Und dies transformiert sich wirklich bei dem praktischen Zusammenwirken, in erster Linie in der Wirtschaft", erklärte Putin.

    Unter Hinweis auf statistische Angaben teilte er mit, dass der Umfang der Wirtschaftsbeziehungen in den ersten drei Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 50 Prozent zugenommen habe.

    Der russische Präsident bedankte sich bei Hu Jintao für den herzlichen Empfang, der der russischen Delegation in Schanghai zuteil wurde.

    Der Vorsitzende Chinas betonte seinerseits, dass das Treffen mit dem russischen Präsidenten drei Monate nach ihrem vorangegangenen Gespräch stattfinde.

    "Wir werden uns noch in Alma-Ata sehen. Und im Juli werde ich mich auf Ihre Einladung hin an dem Treffen der G8-Staatschefs mit den Staatschefs der Entwicklungsländer beteiligen, das in Sankt Petersburg stattfindet", sagte Hu Jintao.

    Ihm zufolge stimulieren die häufigen Treffen mit dem russischen Staatschef die Entwicklung der Beziehungen der strategischen Partnerschaft zwischen den beiden Ländern.

    Russland und die Volksrepublik China arbeiten auch bei der Lösung von Migrationsproblemen zusammen. Im März unterzeichneten Russland und China ein Abkommen über die Ausarbeitung eines Protokolls zwischen der Regierung der Russischen Föderation und der Regierung der Volksrepublik China über die Bildung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe für Migration.

    Der Entwurf des Protokolls wurde dem russischen Innenministerium vorgelegt und vorläufig mit der chinesischen Seite durchgearbeitet. Das Dokument wurde auch mit anderen föderalen Exekutivorganen Russlands abgestimmt.

    Die russische Regierung hat den Föderalen Migrationsdienst des Landes (Russ. Abk.: FMS) beauftragt, die weiteren Verhandlungen mit der chinesischen Seite zu führen. Der FMS ist auch bevollmächtigt, im Namen der Regierung der Russischen Föderation das genannte Protokoll zu unterzeichnen und zu erlauben, am beigelegten Entwurf Änderungen vorzunehmen, die keinen prinzipiellen Charakter haben.

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