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    Souverenität von Montenegro als historischer Präzedenzfall für nichtanerkannte Staaten

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    MOSKAU, 15. Juni (RIA Novosti). Die Anerkennung der Souveränität von Montenegro ist ein historischer Präzedenzfall für die Krisenlösungen um nichtanerkannte Staaten.

    Diese Meinung äußerte Modest Kolerow, Leiter der Verwaltung zwischenregionale und kulturelle Beziehungen mit dem Ausland in der Administration der russischen Präsidenten.

    "Wenn wir über Rechtsfälle sprechen, so ist ein jedes historisches Ereignis, etwa die Anerkennung von Montenegro, ein Präzedenzfall, wie auch jede Rechtsnorm universell ist", sagte er am Donnerstag im Gespräch mit Journalisten.

    In diesem Zusammenhang verwies der Beamte darauf, dass die Erklärung der führenden Vertreter der kaukasischen Republiken Abchasien und Südossetien (im Bestand Georgiens) sowie von der Dnestr-Republik (Transnistrien im Bestand von Moldawien) über die Gründung der Gemeinschaft "Für Demokratie und Rechte der Völker" auch ein historisches Ereignis und Präzedenzfall ist.

    "Die Gründung einer solchen Vereinigung ist ihr gutes Recht. In demokratischen Gesellschaften kann niemand den Menschen verbieten, sich zusammenzuschließen. Jedes historische Ereignis ist ein Präzedenzfall. Damit muss man sich abfinden, sonst wird es Doppelstandards geben, was immer zu Vorwürfen führt", sagte Kolerow.

    Der Kreml-Beamte betonte, das Wesen des Rechts liege in seinem universellen Charakter, und es gelte, einheitliche Standards baldigst zu erarbeiten. "Erst recht, da die Präzedenzfälle immer häufiger und die Aufgaben immer dringender und unaufschiebbarer werden", sagte Kolerow zum Schluss.

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