15:50 17 August 2017
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    Georgische Militärpolizei behindert russische Delegation

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    Eine russische Delegation, die von Tiflis in Richtung Zchinwali gefahren war, war von der georgischen Militärpolizei im Raum der Stadt Gori, 25 km weit von Zchinwali, blockiert worden

    MOSKAU, 14. Juli (RIA Novosti). Eine russische Delegation, die von Tiflis in Richtung Zchinwali (Hauptstadt Südossetiens, einer nicht anerkannten Republik auf dem georgischen Territorium) gefahren war, war von der georgischen Militärpolizei im Raum der Stadt Gori, 25 km weit von Zchinwali, blockiert worden.

    Das teilte Juri Popow, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums und Kovorsitzender der Gemeinsamen Kontrollkommission, mit.

    "Ein Auto der Botschaft der Russischen Föderation in Georgien, in dem ich und der stellvertretende Befehlshaber der Landstreitkräfte, Generalleutnant Valeri Jewnewitsch, sowie Vertreter der russischen Botschaft in Georgien nach Zchinwali zur Begehung des 14-jährigen Jubiläums des Friedenskontingents fuhren, wurde von 20 Angehörigen der georgischen Militärpolizei blockiert", sagte Popow.

    Ihm zufolge hatten die Vertreter der georgischen Militärpolizei keine Begründung für das Festhalten des Fahrzeugs genannt.

    Wie Generalleutnant Valeri Jewnewitsch vor RIA Novosti erklärte, benahmen sich die Angehörigen der georgischen Militärpolizei herausfordernd und "legten uns nachdrücklich nahe, nach Tiflis zurückzukehren".

    Jewnewitsch und Popow schlossen nicht aus, dass es ihnen tatsächlich heute nicht gelingen werde, nach Zchinwali zu gelangen, und sie nach Tiflis zurückkehren müssen.

    Wie Igor Konoschenkow, Gehilfe des stellvertretenden Befehlshabers der russischen Landstreitkräfte, der RIA Novosti telefonisch mitteilte, ereignete sich der Zwischenfall um 11.03 Uhr Moskauer Zeit.

    Die russische Kolonne wurde von drei Kraftfahrzeugen blockiert, in denen sich 20 bewaffnete Leute befanden. Sie benahmen sich sehr grob und versuchten, den russischen Wagen mit diplomatischen polizeilichen Kennzeichen zu kontrollieren, teilte er mit.

    "Die georgische Seite wurde über die Bewegung russischer offizieller Personen im Voraus in Kenntnis gesetzt", sagte Konoschenkow.

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