03:57 19 August 2017
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    Georgien lässt keine Ausländer über Südossetien einreisen

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    TIFLIS, 14. Juli (RIA Novosti). Seit kurzem lässt Georgien Ausländer, die über das Territorium der nicht anerkannten Republik Südossetien gekommen sind, nicht ins Landesinnere reisen, wurde der RIA Novosti im Pressezentrum des georgischen Innenministeriums mitgeteilt.

    Für Georgiens Behörden gilt ein Überqueren der Grenze über den Checkpoint "Roki-Nischni Saramag", der Russland mit Südossetien verbindet, als gesetzwidrig. Jeglicher Personen- und Gütertransport über diesen Abschnitt wird am georgischen Grenzosten beim Dorfes Ergneti in der Zone des georgisch-ossetischen Konfliktes gestoppt.

    Auf Beschluss der Regierung hatte georgische Polizei zuvor, wegen der Schließung des Checkpoints "Kasbegi-Werchni Lars" an der russisch-georgischen Grenze und wegen Problemen mit der Einreise von Bürgern, die Weisung erhalten, Bürger bis zum 14. Juli ins Land einreisen zu lassen. Provisorische Reisen von ausländischen und georgischen Bürgern liefen über den Behelfsposten des georgischen Innenministeriums in Ergneti ab.

    Georgiens Führung hält den Abschnitt der georgisch-russischen Grenze "Roki-Nischni Saramag" für illegitim und will ihn nicht wieder öffnen. Russland hat den Checkpoint "Werchni Lars" ab 8. Juli wegen Renovierung geschlossen.