21:12 20 August 2017
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    Tiflis erteilt Einreiseverbot für Russlands Delegation nach Zchinwali

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    TIFLIS, 14. Juli (RIA Novosti). Die Behörden von Tiflis haben das Einreiseverbot für eine russische Delegation nach Zchinwali mit Sicherheitsproblemen begründet.

    Die russische Delegation sei im Interesse ihrer eigenen Sicherheit nicht nach Zchinwali zugelassen worden, weil dort am Freitagmorgen vor dem Haus eines südossetischen Parlamentsabgeordneten ein Sprengstoffanschlag verübt worden war.

    Damit begründet das offizielle Tiflis die Handlungen der georgischen Polizei, die am Freitagmorgen den Wagen der russischen Abordnung mit dem Kovorsitzenden der Gemischten Kontrollkommission und Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Juri Popow, und dem stellvertretenden Befehlshaber der Landstreitkräfte Russlands, Generalleutnant Valeri Jewnewitsch, an der Reise in die Region Zchinwali hinderten.

    "Sie wurden nicht festgenommen, wie das einige russische Medien behaupten, sondern einfach im Interesse ihrer Sicherheit gestoppt. Die an dem Zufahrtsweg zum Konfliktraum stationierte georgische Polizei ließ die russische Delegation nicht einreisen, weil am Vormittag in Zchinwali ein Terrorakt verübt worden war", sagte der für Konfliktregelung zuständige georgische Staatsminister Georgi Chaindrawa im Gespräch mit RIA Novosti.

    Die russische Delegation war am Freitagmorgen in Tiflis eingetroffen, um sich an einer Sitzung der Kovorsitzenden der Gemischten Kontrollkommission am 17./18. Juli in der georgischen Hauptstadt zu beteiligen.

    "Wir wissen, wo die Auftraggeber zu suchen sind; der Abgeordnete steht seit weitem auf der Schwarzliste der georgischen Führung", sagte die Vorsitzende des Presse- und Informationskomitees der nicht anerkannten Republik Südossetien, Irina Gaglojewa.

    In einem Kommentar zum Sprengstoffanschlag sagte Chaindrawa, er wundere sich nicht über die von Zchinwali gegen Georgien erhobenen Anschuldigungen. "Ich weiß nicht, was dort geschah. Jedenfalls tut mir das Kind leid, das durch den Terrorakt verletzt wurde", so Chainrawa.

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